Interview mit Jan van Helsing Mysteries-Magazin

Wer ist Jan Holey (41) alias Jan van Helsing wirklich? Stimmt es, dass sich der angeblich «rechtsextreme» Autor jahrelang in der linken Szene tummelte? Und: Sind seine Bücher heute immer noch verboten? «mysteries» führte mit dem umstrittensten Publizisten der deutschen Grenzwissenschafts-Szene ein Exklusivinterview. Und erlebte dabei einen spirituell orientierten Freidenker, der vieles sein mag aber mit Sicherheit nicht rechtsextrem.

Jan van Helsing
Jan van Helsing
Wer Sie persönlich kennt, hat ein völlig anderes Bild von Ihnen, als in den Medien oder im Internet bis heute gezeichnet wird. Notabene ein menschlich absolut sympathisches. Das Bundesamt für Verfassungsschutz dagegen bezeichnete Sie einst gar als «rechtsextremistischen Esoteriker», obwohl Sie rechtlich nie für Ihre kontroversen Aussagen verurteilt wurden. Ein Etikett, das Sie vermutlich nicht so schnell wieder loskriegen. Warum dieser eklatante Widerspruch? Warum polarisiert Jan van Helsing bis heute derart?

Nun, ich versuche einfach das zu leben, was ich in meinen Büchern als konstruktive Ratschläge an meine Leser weitergebe. Allerdings kann ich dem einen oder anderen sehr unbequem werden, wenn ich merke, daß man mich anlügt. In jungen Jahren stolperte ich beispielsweise über Widersprüche beim Herrhausen-Attentat, das man bis heute der RAF zuschreibt. Sie kennen ja sicher die Geschichte, als das Vorausfahrzeug aus dem Wagenkonvoi Herrhausens, der sich normalerweise aus drei Fahrzeugen zusammensetzte, kurz zuvor abgezogen wurde. Die Bombe wurde durch eine Lichtschranke ausgelöst. Wäre das Auto das ansonsten immer vor Herrhausens Wagen fuhr nicht abgerufen worden, wäre Herrhausens Auto nicht in die Luft gegangen, sondern dieses vorausfahrende. Glauben Sie, die RAF hat dort angerufen und dieses abbestellt? Und daß man dann nach den Wünschen der RAF die Wagen umgruppiert hat? Das war einer der ersten Hinweise darauf, daß hier etwas Großes im Hintergrund abläuft, und daß man gerne Extremisten als Sündenböcke hernimmt, um politische Aktionen durchzuführen, die einen völlig anderen Hintergrund haben.Jahre später traf ich in Australien einen RAF-Insider, der behauptete, daß der Mord an Herrhausen ein Liquidierungs-Auftrag der Bilderberger war.
Tja, und so schlitterte ich langsam in eine Richtung, die nun zwei Jahrzehnte lang mein Leben prägt.

Ok, und was ist mit dem Vorwurf des Rechtsextremismus?

Begriffe wie Antisemitismus und Rechtsradikalismus werden oftmals herangezogen, um Menschen einfach mundtot zu machen. Ich möchte das einmal etwas näher erklären: In meinen Büchern habe ich immer versucht, hinter die Kulissen der Weltpolitik zu schauen, diejenigen zu offenbaren, die die Fäden in der Hand halten. Die Bilderberger sind eine Gruppe davon ein mehr oder minder geheimer Zusammenschluß mächtiger Wirtschaftsmagnaten in Verbindung mit Politikern und Militärs.
Der heute 92-jährige David Rockefeller hatte bei der Eröffnung der Bilderberger-Konferenz im Jahre 1991 in Baden-Baden deren Ziele folgendermaßen auf den Punkt gebracht:
Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen, Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet, sich in Richtung auf eine Weltregierung zu bewegen, die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand für die ganze Menschheit. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen.

Das sagt doch alles. Die großen Medien der Welt sind zensiert und schweigen still über die wahren Weltherrscher. Über diese Leute  diese wir, wie Rockefeller sie nennt , die eine Weltregierung anstreben, schrieb ich in meinen ersten beiden Büchern.
Ein wichtiges Kapitel befasste sich dabei mit der Einführung der FED (Federal Reserve System) im Jahre 1913 der privaten Zentralbank der USA. Es sind diese privaten Bankiers, von denen Rockefeller in seiner Rede sprach, welche die Geschicke der USA in Händen halten und damit auch den größten Teil der westlichen Welt mit beeinflussen.
Das Problem bei der Sache: Die Privatbanken, welche die FED ins Leben gerufen haben, sind fast alle in der Hand von Menschen mit einem bestimmten religiösen Hintergrund. Es wäre sicherlich bequemer und politisch korrekter gewesen, dieses kleine (völlig ohne Bewertung formulierte) Detail einfach zu verschweigen hab ich aber nicht.

Ihre ersten beiden Bücher wurden in Deutschland nach einem Beschlagnahmebeschluss des Amtsgerichts Mannheim in den früheren 90er-Jahren wegen Volksverhetzung vorläufig vom Markt genommen. In der Anklageschrift war von einer «durchgehend antisemitischen Schrift» die Rede. «mysteries» kann diese Einschätzung rückblickend nach eigener Lektüre nicht bestätigen, wenngleich man über gewisse Passagen natürlich kontrovers diskutieren und kritisch gesehen auch anderer Meinung sein mag. Das Strafverfahren gegen Sie wurde denn auch später eingestellt. Wurden Sie damals als junger Autor, Mitte Zwanzig, Opfer einer Hetzkampagne?

Das Spannende an dem Verbotsverfahren war ja, daß die Bücher im Jahre 1996 bereits zwei Jahre auf dem Markt und über 160.000 Mal verkauft waren, bis man plötzlich feststellte, was denn da Schlimmes drinsteht. Da amüsiere ich mich heute noch drüber... Über verschiedene Punkte in diesen beiden Büchern, kann man heute natürlich durchaus streiten. Mit Kritik kann ich leben. Zeig mir Deine Quellen, ich zeig Dir meine dann vergleichen wir.
Doch läuft das bei einem Verbotsverfahren nicht so. Man zieht die Bücher ein und fällt dann mit einer großangelegten Hetzkampagne über den Autor her. Die Chance zu einer wirklichen Verteidigung, einer Fachdiskussion der Quellen und Fakten bekommt man nicht. Könnte der Zeitungsleser sich das betreffende Buch noch kaufen, so würde er feststellen, daß sich die Auslegung des Inhalts durch die Journalisten oder auch die Staatsanwaltschaft äußerst einseitig und in etlichen Punkten weit abseits der Tatsachen befindet. So würde man beispielsweise auch feststellen können, daß ich über den Holocaust überhaupt nichts geschrieben habe weder in meinen Büchern, noch in Artikeln. Manche Journalisten aber behaupten, daß ich ein Holocaust-Leugner wäre. Ja, wie geht denn das?

Gute Frage, das stimmt nachdenklich...

Im wesentlichen könnte ich das, was ich geschrieben habe, so stehen lassen, doch würde ich an manchen Stellen heute Einiges etwas anders formulieren, um Mißverständnisse zu vermeiden. Sicherlich habe ich damals in meinem jugendlichen Elan auch etwas emotional geschrieben. Aber ist das verboten? Und sind nicht Emotionen genau das, was die Leute lesen wollen? Ich gebe halt Gas in meinen Büchern, und das lieben die Leser.

Was das Verfahren angeht oder diverse diffamierende Artikel: Ein Justizbeamter, der an dem Verfahren beteiligt war also jemand von der Gegenseite , meinte damals bei einem persönlichen Telefonat mit mir, daß das Buchverbot doch an und für sich eine hervorragende Werbung gewesen sei. Da hat er nicht ganz unrecht.
Aber es kam noch besser: Mein vorletztes Buch Hände weg von diesem Buch! hat sich jetzt in vier Jahren über 125.000 Mal verkauft. Warum? Weil drauf steht, daß es die Leute nicht anfassen sollen? Einige vielleicht, aber die meisten überzeugt der Inhalt, sonst würden sie das Buch nicht weiterempfehlen. Einige Journalisten haben geschrieben, daß der Helsing ein ganz wilder Typ ist, den man auf jeden Fall meiden sollte. Was glauben Sie, was die Menschen in solch einem Fall machen? Sie verhalten sich wie Kinder, denen man sagt, daß sie etwas auf gar keinen Fall tun sollen... Genau das ist das Gesetz des Ausgleichs, über das ich in meinen Büchern schreibe. Je mehr man etwas bekämpft, desto mehr Aufmerksamkeit erhält es.

Sie haben mittlerweile über 70 Länder dieser Welt persönlich bereist und andere Kulturen kennengelernt. Wer Sie in Ihrem 2007 produzierten professionellen Doku-Spielfilm «Die Cheops-Lüge» erlebt, gewinnt das Bild eines aufgeweckten, weltoffenen Kosmopoliten und Weltenbummler. Wo sehen Sie sich selber politisch?

Ich sehe mich nirgendwo zugehörig. Eher bin ich ein Einzelgänger und Freigeist als jemand, der sich einer Gruppe, Partei oder politischen Richtung zuordnet. Ich reise für mein Leben gern, und es macht mir die größte Freude, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Denn da stößt man immer wieder auf interessante und ungewöhnliche Menschen mit ungewöhnlichen Geschichten. Die Hautfarbe oder die Religion eines Menschen ist mir egal es sind die Früchte, an denen man den Menschen erkennt die Handlungen, das Auftreten. Danach versuche ich zu urteilen.

Stimmt es, dass Sie ursprünglich aus der linksautonomen Düsseldorfer Hausbesetzerszene kommen, wie gelegentlich gemunkelt wird?

Nein, so ein Unsinn. Ich komme aus einem kleinen Dorf im Schwabenland und ins Gymnasium ging ich in Crailsheim das gehört zum Landkreis Schwäbisch Hall. Ich war in dieser Zeit unübersehbar der Punkszene zuzuordnen, welche ungefähr 10 Jahre meines Lebens prägte. Wir waren fast jedes Wochenende auf Konzerten. Klar waren in dieser Zeit in meinem Umfeld etliche Autonome und wir waren damals auch auf Demos. Aber aus Düsseldorf kenne ich niemanden. Und ein Haus habe ich auch nicht besetzt. Allerdings war ich bei meinem Sprach-College-Aufenthalt in Cambridge, England, mit Punks befreundet, die ein Haus besetzten.
Wieso gerade die Punkszene?

Tja, es war halt auch eine Art der Rebellion. Ich habe damit auf meine Weise zum Ausdruck gebracht, daß ich bei dem Mainstream nicht mitmache. Interessanterweise habe ich auch dort viele spirituelle Menschen getroffen Menschen, die besondere Fähigkeiten hatten wie zum Beispiel Löffelbiegen oder Aurasichtigkeit. Spirituelle Menschen gibt es überall. Man muß sie nur finden. Hier tritt das Gesetz der Resonanz in Kraft: Gleiches zieht Gleiches an, oder Es kommt das zu Dir, was zu Dir gehört. Vor allem waren manche Punks aber die Kinder wohlhabender und einflußreicher Familien. So wurde ich auch über diese Weise an interessante Menschen herangeführt. Schon wieder Resonanz...

Man mag Ihnen zu Recht vorwerfen, dass Sie gerade in Ihrem ersten Buch vor vielen Jahren ziemlich unkritisch die eine oder andere revisionistische Quelle zitiert haben ohne sich dabei viel gedacht zu haben. Manchmal schreiben Sie auch Dinge, die reichlich phantastisch klingen und vielen leider kaum überprüfbar scheinen. An anderer Stelle wiederum scheinen sie den Nagel wiederum meisterhaft auf den Punkt zu treffen. Sind Sie in all den Jahren seither reifer geworden? Sind Sie als junger Mann früher in jugendlicher Naivität vielleicht auch mal übers Ziel hinausgeschossen? Oder wären Sie gerne noch weiter gegangen?

Zunächst einmal zu der Bemerkung unkritisch: Das lasse ich ungern auf mir sitzen, denn ich gehe nicht unkritisch mit Quellen um. In meinen ersten beiden Büchern, um die es Ihnen ja hier geht, habe ich zum Beispiel über 30 Seiten Quellennachweise gebracht und zu den einzelnen Quellen teilweise auch noch kurze Inhaltsangaben oder Kommentare angehängt. Daß darunter auch Bücher von Autoren sind, die von irgendwelchen modernen Zensoren der Political correctness als revisionistisch eingestuft werden, ist richtig. Doch was hat die politische Gesinnung oder die Religionszugehörigkeit eines Autors mit dessen Recherche zu tun? Es geht doch um die Beweise, oder?
Um aber auf Ihre andere Frage einzugehen: Selbstverständlich bin ich in den letzten Jahren gereift, und ja, ich gehe heute noch viel kritischer mit Informationen um. Der Bereich der Grenzwissenschaften und Spiritualität hat sich in den letzten Jahren leider zu einem richtigen Jahrmarkt entwickelt. Das ist eine Katastrophe. Daher ist jede Info doppelt zu prüfen, bevor man sie veröffentlicht.

Viele Leser glauben immer noch, dass Ihre ersten Bücher bis heute verboten sind. «mysteries»-Recherchen ergaben das Gegenteil. So soll das anfängliche Beschlagnahme-Urteil wegen eines Formfehlers längst aufgehoben sein. Stimmt das? Oder anders gefragt: Was ist aktuelle Sachlage?

Die Sachlage ist folgende: Das Beschlagnahme-Verfahren ist nach elf Jahren wegen Verjährung (auf Staatskosten) eingestellt worden. Der Inhalt der Bücher wurde nie behandelt. Die Bücher könnten theoretisch wieder verkauft werden, doch würde bei einem erneuten Verkauf ein neues Verbots- und Beschlagnahmeverfahren eingeleitet da eben der Inhalt nie behandelt wurde und alle, die mitverkaufen, würden strafrechtlich verfolgt. Sie dürfen also daheim ein Exemplar im Regal haben, aber man darf es nicht verkaufen.
Zudem gibt es ja keine Originale mehr. Und da ich diese Bücher selbst nicht neu auflege, handelt es sich bei Geheimgesellschaften-Büchern, die momentan bei Ebay oder amazon zu völlig überhöhten Preisen angeboten werden, in den meisten Fällen um Raubkopien. Diese Leute machen sich gleich doppelt strafbar, da sie auch noch gegen das Copyright verstoßen. Es wurden inzwischen rechtliche Schritte eingeleitet, um das in Zukunft zu unterbinden.

Neue Frage: Im Moment beschäftigen sie sich unter anderem mit den Freimaurern...

Das ist richtig. 2007 hatte ich ja den Film Jan van Helsing im Gespräch: Freimaurer und Templer heute produziert, in dem ich mit einem Hochgradfreimaurer vom York-Ritus und einem Templer-Großmeister spreche. Ausgelöst durch diesen Film kam es zu neuen Kontakten und brisanten Entdeckungen, die in meinem Buch  Krieg der Freimaurer veröffentlicht werden, welches im Frühjahr 2009 erscheint. Doch dann schreibe ich auch wieder Bücher mit gänzlich anderen Inhalten. Der nächste Helsing-Titel kommt diesen Herbst heraus, geschrieben zusammen mit Stefan Erdmann, in dem wir unsere neuesten Entdeckungen über die ägyptischen Pyramiden veröffentlichen der Titel: Die Jahrtausendlüge.

Heute gelten Sie in Esoterik-Kreisen als ebenso erfolgreicher wie schillernder Verleger und Betreiber des Internet-Senders «secret.TV», in dem alle möglichen grenzwissenschaftlichen, esoterischen, aber auch hochpolitischen Themen behandelt werden. Soviel wir wissen, verbinden Sie sogar Bekanntschaften mit dem einen oder anderen prominenten jüdischen Künstler in Deutschland, der aus Rücksicht auf seine Karriere in diesem Zusammenhang öffentlich leider nicht genannt werden möchte. Richtig?

So ist es. Und man muß ja nur schauen, wer in unseren Talkshows zu Gast war das spricht ja für sich. Wir auf secret.TV zeigen, was andere verschweigen!  Das ist nicht nur Werbung, sondern unser ausgesprochen ernst gemeinter Anspruch. Und da ist uns die politische oder religiöse Richtung eines Gesprächspartners egal.
secret.TV ist der kritische Gegenpol zum Mainstream und bietet andere Sichtweisen aufs Weltgeschehen sehen Sie sich doch zum Beispiel einmal unsere Nachrichten, die secret.NEWS, an. Wir können das deshalb, weil wir unabhängig von den kommerziellen Interessen sind und uns nicht über Werbung finanzieren. Unser einziger Auftraggeber sind unsere Abonnenten. Davon abgesehen ist es völlig zweitrangig, ob jemand Jude ist, Moslem oder Buddhist, oder was weiß ich was. Und ja, es gibt viele Promis, die meine Bücher gelesen haben ob das jetzt diverse Bundesliga-Spieler sind, berühmte Schauspieler oder sogar der Polizeipräsident eines deutschen Bundeslandes. Klar, daß diese Leute aufgrund ihrer Karriere (und dem zu erwartenden Meinungsterror) nicht gerne mit solch einem befleckten Hemd wie dem meinigen gesehen werden möchten...


Hat die ältere Generation in Deutschland, die derzeit an den Schalthebeln der Macht waltet, immer noch ein Problem mit ihrer Vergangenheit? Darf man in Deutschland alles sagen? Und wie denkt die jüngere Nachkriegs-Generation, der Sie angehören, darüber?

Selbstverständlich darf man in Deutschland NICHT alles sagen. Sie können sagen, daß George W. Bush oder Jesus Idioten sind, doch wenn man das gleiche von Mohammed oder Allah behaupten würde, dann wird schnell offensichtlich, daß Meinungsfreiheit nicht gleich Meinungsfreiheit ist. Selbiges geschieht mit dem Nationalsozialismus eine Thematik, die weniger sachlich, als emotional behandelt wird.
Für Deutsche meines Alters  mehr aber für die noch Jüngeren  ist es nur schwer nachvollziehbar, daß man für etwas mitverantwortlich sein und sich schuldig fühlen soll, an dem man gar nicht beteiligt war, ja gar nicht beteiligt gewesen sein kann, da man ja noch gar nicht geboren war. Vielleicht sollten wir zu diesem emotionalen Thema einmal neutrale jüdische Stimmen hören. Der Sohn des Jahrhundertviolinisten Yehudi Menuhin, Gerard Menuhin hat hierzu eine durchaus streitbare Ansicht, ebenso wie der Historiker Norman Finkelstein. Beide sind absolut lesenswert, aber in Deutschland so gut wie gar nicht beachtet.

Sie sind ein überaus charismatischer Redner. Warum halten Sie öffentlich bis heute keine Vorträge? Und: Wird sich das je ändern?

Ich halte eben nicht so gerne Reden. Ich lebe konsequent nach meinem Lebensmotto: Tue das, was Du am besten kannst und was Dir am meisten Freude bereitet. Und umgebe Dich nur mit Menschen, bei denen es Dir warm ums Herz wird. Dann hast Du den größtmöglichen Erfolg. Und: Ich mag keine Monologe. Reden zu halten, ist immer eine Einbahnstraße. Ich will mit den Menschen reden, nicht vor ihnen.

In einem Ihrer extrem raren Interviews erklärten Sie 2004 auf «phantasieria.de», dass Sie drei Kinder aufgestöbert hätten, bei denen nachgewiesen worden sein soll, dass sie den Anschlag auf das World Trade Center bis zu zehn Monate im voraus «gesehen» hätten. «Und diese Kinder haben natürlich auch für die nächsten Jahre Ereignisse vorausgesehen, über die ich jedoch noch nicht sprechen möchte.» Haben sich ihre Prophezeiungen mittlerweile bestätigt?

Nun, wenn diese Kinder recht behalten, haben wir eine Menge vor uns: Weltregierung, Kriege Naturkatastrophen die ganze Palette. Ich glaube aber nicht, daß das in Stein gemeißelt ist.

Aber wer will denn in der heutigen Zeit noch Kriege? Wer steckt denn da dahinter?

Die Interessengruppen, über die ich in meinen Büchern geschrieben habe. Auf secret.TV habe ich ein Video veröffentlicht, das den amerikanischen Aufklärer Alex Jones mit dem inzwischen verstorbenen Filmemacher Aaron Russo zeigt. Russo war mit Nicholas Rockefeller befreundet, der ihm gegenüber klar äußerte, daß das Chippen der Menschen bereits durchgeführt wird bzw. nicht mehr abzuwenden ist. Es gibt zweierlei Mikrochips: den B-Chip, den die Masse bekommt, und den A-Chip, den die Insider tragen und damit außerordentliche Privilegien erhalten man wird an der Grenze durchgewunken, die Steuerfahndung bleibt außen vor usw... Der A-Chip ist so eine Art elektronischer Diplomatenpaß.
Nicholas Rockefeller hat klar zu verstehen gegeben, daß der Krieg gegen den Terror ein Riesenschwindel ist und hat dabei höhnisch gelacht. Wenn Rockefeller kein Insider ist, wer dann? Ich selbst hatte die Gelegenheit, einen dieser Leute, dieser Insider, im persönlichen Gespräch tiefergehend zu befragen und wir kamen zu der Erkenntnis, daß wir zwar ähnliche Ziele, aber andere Vorgehensweisen haben. Das Ziel ist, eines Tages globalen Frieden zu haben. Diese Hintergrundmächte sagen: Die meisten Menschen sind bequem und dazu noch ignorant. Wenn es nach der Masse geht, ändert sich nie etwas. Deshalb müssen wir die Sache in die Hand nehmen und die Menschen führen durch eine globale Regierung oder einen globalen Herrscher. Ich sehe das ähnlich, nur, daß ich als Anführer eine spirituell und geistig reife Person bevorzuge, die die Menschen anleitet, es vorlebt, und wie ein Vater sein Kind bei der Hand nimmt.

Warum?

Weil ich den einzelnen Mensch egal welcher Abstammung als ein vom göttlichen Geist beseeltes Individuum ansehe, das auf der Erde weilt, um einen Lernprozeß zu vollziehen. Der Illuminat hingegen zeigt sich eher eiskalt und sagt, daß diverse Volksgruppen, die nutzlosen Esser weg müssen, da sie unnötiger Ballast auf der Erde sind. Und es sind diese Hintergrundmächte, nach deren Pfeife die Politiker (ob Berlin, Brüssel oder Washington) tanzen.
Tja, über solche unbequeme Themen schreibe ich und möchte damit den Menschen die Möglichkeit geben, sich Gedanken darüber zu machen und Entscheidungen zu treffen, Entscheidungen für ihr eigenes Leben. Vielleicht habe ich ja Unrecht und die Illuminati machen genau das richtige, vielleicht haben sie eine brutale, aber wirksame Lösung für die Probleme auf der Welt. Vielleicht habe aber auch ich eine Richtung aufgezeigt, die hier auf friedliche Weise umgesetzt werden kann.

Schon seit geraumer Zeit ist Ihr neues Werk Das 1-Million-Euro-Buch angekündigt. Was ist der Grund für die Verzögerung und worum geht es darin?

Das Buch handelt im wesentlichen von der Kunst, die Kraft seiner Gedanken sinnvoll einzusetzen, alte Programme von den Eltern und Großeltern, die unser Leben blockieren aufzulösen und somit mehr Erfolg in unser Leben zu lassen. Vor allem geht es aber darum, die Kommunikation mit dem Feinstofflichen im täglichen Leben einzusetzen.
Ich hatte mit 19 Jahren schon mal einen schweren Autounfall, bei dem ich für etwa 15 Minuten bewußtlos war und aus dem Körper austrat. In dieser Zeit sah ich meinen Lebensfilm, sah mich im Mutterleib, dann im Leben davor. Und es sprach eine Stimme zu mir und erklärte mir das eine oder andere. Ich nenne sie einfach einmal den Schutzengel. Und mir wurde klar, wenn dieses Wesen zu diesem Zeitpunkt zu mir spricht, auch im alltäglichen Leben eine Kommunikation möglich sein muß.
Das habe ich geübt und nutze es bis zum heutigen Tag in allen Lebensbelangen. Dies ist das große Geheimnis des Jan van Helsing. Es ist aber eigentlich gar nichts besonderes, da jeder Mensch auf diesem Planeten dies könnte. Die meisten lachen aber über so etwas.
Das ist deren gutes Recht. Aber es gibt Menschen, die so etwas auch gerne nutzen möchten. Denen ist mein Buch gewidmet.
Es wird allerdings noch eine Weile dauern, bis das Buch erscheint, da ich selbst noch etwas zu lösen habe. Wenn das gelungen ist, dann kann ich auch noch wesentlich authentischer schreiben und das Buch vollenden.

Ihr Lebensmotto?

Zum einen: Niemals aufgeben. Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Und zum anderen: Du bist nie allein (bezieht sich auf den Schutzengel)!



Das Interview führte der Herausgeber des Mysteries-Magazin Luc Bürgin im August 2008.
www.mysteries-magazin.com
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