Als
2007 dann die Diskussion um die Begnadigung des wegen dieses Mordes
verurteilten Hans-Christian Klar aufkam, wurde auch Prof. Michael
Buback, der Sohn des ermordeten Generalbundesanwaltes, um seine Meinung
gebeten. Buback wünschte sich für sich und seine Mutter ein Bekenntnis
Klars, dass er der Täter war. Das war der Auslöser für das ehemalige
RAF-Mitglied und wegen mehrerer Attentate verurteilten Peter-Jürgen
Boock, in Kontakt zum Michael Buback zu treten. Die Information, dass
Klar kein solches Geständnis abgeben konnte, weil er an der Tat nicht
aktiv beteiligt war, brachte eine Lawine ins Rollen.
Boock,
der prominenteste RAF-Aussteiger, selbst wurde es erst im Lauf der
Jahre deutlich, dass er und die RAF zumindest auch ganz anderen
Interessen diente, dass es bei einigen RAF-Angehörigen eine Steuerung
durch Geheimdienste gab. Und so entsteht heute nicht zuletzt bei der
Ermordung Siegfried Bubacks ein ganz anderes Bild, werden ganz andere
Interessen deutlich als die, die uns drei Jahrzehnte erzählt wurden.
Filmlänge: ca. 60 Minuten