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  #1 (permalink)  
Alt 22.08.2009, 20:24
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Idee Was nützen alle Sprachen dieser Welt...

... wenn man nichts zu sagen hat?

Die Sprachen der Jetztzeit sind die verlangsamte Version der Lebenden vergangener Zeiten. Ein Blitzgedanke reicht um zu sterben. Wer diesen Tot überlebt ist Erleuchtet. Nicht die gasprochenen Sprachen verlängern das Leben, sondern die gelesen. Die Macht der inneren Stimme.

Jede Sprache vermittelt den Geist des Interpreten, also des Autor.
Ja, ich bin in dir.

Allein die Tatsache dass Du dies liest, ist bewusst und gewollt.
Was fällt dir dazu ein?
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  #2 (permalink)  
Alt 22.08.2009, 20:34
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Sprache entspricht der Mentalität ihrer Verwender. Deshalb kann man nicht mit der einen Sprache dasselbe sagen wie mit der anderen. Man kann zwar übersetzen, aber oft nicht exakt dasselbe ausdrücken, weil manchmal die einen Menschen irgendetwas so oder so kennen, was die anderen gar nicht kennen, und wofür sie deshalb dann auch keinen Ausdruck in ihrer Sprache haben.

Genauso entspricht der häufig verwendete Teil des Wortschatzes des Einzelnen seiner Mentalität. Daraus ergibt sich dann die äußere Erscheinung der inneren Stimme.

Ich denke, dass die heutige Sprache schneller ist als die vergangener Zeiten, weil sie mehr Inhalt hat. Es kommt ja immer mehr hinzu, was in Worte gefasst werden muss.
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  #3 (permalink)  
Alt 22.08.2009, 20:49
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Daumen hoch Das sehe ich ähnlich

Wenn wir hier unsere ganz eigenen Sprachen aufeinander anwenden, so erhalten wir ein Differenzial. Nicht ich lerne deine Sprache, und Du auch nicht die meine, sondern wir erzeugen einen kollektiven Gedanken, denn das geht uns Alle an.

Danke, jetzt haben wir den ersten Beitrag zu diesem Thema.
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  #4 (permalink)  
Alt 30.08.2009, 17:30
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Beitrag Richtig...

.. schreihen will gelernt sein. Ich ging als erstes in eine Luther Schule. Das war mir schon am ersten Tag eine Leere.

Leerhypnose heisst, wir sorgen über die Zeit immer aus mentalen Gründen dafür verstanden zu werden, unabhängig was wir uns zu verstehen geben.
Was ihr mit meinen Texten fühlen müsst, dass ist meine ostdeutsche Sprache.

Ich zählte hier nur 7 Sinne, aber eine Frau hier im Forum hatte mich als ersten mit ihrem 8. Sinn bedacht. Die hat mir heut schon gleich wieder eine Abfuhr erteilt. Also schweige ich mich heir nur grad aus.

Na ja, so ist das mit den normalsterblichen. Aber meine Sprache hat den Vorfall überlebt, mein Name ist Programm.
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  #5 (permalink)  
Alt 31.08.2009, 12:55
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Standard Die Kunst des Loslassens

ist es einen laufenden Gedanken zu stoppen. Ihr Alles werdet euren Tot erst dann akzeptieren wenn es so weit ist.

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  #6 (permalink)  
Alt 31.08.2009, 14:19
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Genau wie so ziemlich alles unterliegt aber auch die Sprache einer andauernden Veränderung. Das ist schonmal ein Hinweis, dass es vollkommenes Verständnis auf verbaler Basis nicht geben kann.

Ich habe einen Gedanken, übersetzte ihn in "meine" Worte, übermittle den Gedanken in Worte verpackt, aber darauf, dass der Gedanke genauso verstanden wird, wie ich ihn meinte, habe ich keinen Einfluss.

Das bedeutet: Auch Deutsche können in ihrer Muttersprache weit aneinander vorbei reden. Und darum ist es auch schwierig einen kollektiven Gedanken zu erzeugen, auf den sich alle einigen können.

Richtig ist: Es wird zu viel geschwätzt (aber auch geschrieben, zB in Blogs) und zu wenig zugehört. Die Diskrepanz zwischen Schrift und Wort bleibt aber. "Wer schreibt, bleibt. Wer spricht, nicht." hat es mal ein kluger Kopf ausgedrückt.
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  #7 (permalink)  
Alt 31.08.2009, 14:28
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Standard Danke für die Reaktion

Natürlch ist der Verstand der Anderen auch nicht immer für uns alleine. Drum ist eine durchgehend funktionierende Kommunikation auch nicht relevant.

Wir sprechen alle mit unterschidlichen Sinnbilder, drum kann sich ja auch jeder etwas denken was er oder sie möchte, aber einmal haben uns Alle verstanden, und das lässt sich ggf. wiederholen.

Der Unterschi zwischen gesprochenen und geschriebenen Texten ist die Habwertzeit, also wie lange dürfen geheime Gedanken in den Köpfen der Anderen vorliegen. Texte die gestern noch genial waren könnten heute schon wieder sinnlos scheinen. Ein Buchautor hat immer einen entscheidenden Vorteil zu einem Forum; in einem Forum lenken die Gedanken der Mitwisser vom Thema ab. In einem Buch helfen keine Wiedersprüche, denn nur durch weiter lesen erfahren sie als Leser warum sie eben doch so denken können wie andere schreiben, aber erst nach beendigung des Buches, und die Autoren leben dann mit den Gedanken der Leser, also in Wechselwirkung.
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  #8 (permalink)  
Alt 31.08.2009, 15:29
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...nicht nur in Gedanken. Auch durchs Internet

YouTube - Wer ist der dümmste Spammer

Geändert von cyberbot (31.08.2009 um 15:33 Uhr)
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  #9 (permalink)  
Alt 22.09.2009, 03:36
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Registriert seit: 27.08.2009
Beiträge: 395
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Am Anfang war das Wort......
Du bist was du sprichtst...........
Haruk
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  #10 (permalink)  
Alt 22.09.2009, 09:22
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Beiträge: 1.043
Idee Das mag sogar stimmen

Als erstes kommt die Ausbildung der Sprache, also alles prasselt auf uns ein. Vieles wiederspricht unserer inneren Wahrheit. Dann erreicht uns die innere Wahrheite anderer. Damit beginnt die Einbildung. Im Laufe der Zeit ergenzen sich Aus- und Einbildung. Einiges sollte Ausgesprochen werden. Jede Sprache hat eine eigene Herkunft, und das macht einige Sprachlos. Wir sind also nach deinen Worten das was wir sprechen, und nicht was wir tun? Verstehe ich das richtig? Dann sind wir unterschiedlich.
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Stichworte
geist, innere stimme, sprache

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