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Was haltet ihr von Gewerkschaften?
Da spalten sich die Geister. Einige sagen ja, wer sich sein Recht nicht selber nimmt, hat es nicht verdient. Andere sagen, es gibt auch schwächere Menschen, die Hilfe brauchen, um ihr Recht zu bekommen. Teilweise geraten Gewerkschaften in Kritik, weil sie in Betrieben bspw. als Betriebsrat doch einen Keil treiben. Andere freuen sich über einen Betriebsrat, weil sie endlich ihre Arbeit ordentlich bezahlt bekommen (einfach gesagt). Wie weit darf man gehen, wenn Betriebsräte gegründet werden wollen? Filialen schließen und neu eröffnen? Und wo sind sie nötig, siehe Lidl-Geschichten, Norma und wie sie alle heißen... Dann passieren aber auch... AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. |
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Ich war noch nie Mitglied in der Gewerkschaft, aber wenn ich mir so anschaue, was da so alles passiert (oder auch nicht) es unaufhaltsamen Mitgliederschwund gibt, man den Eindruck hat das die G.schaften ständig klein bei geben......werde ich den Eindruck nicht los, das Wir hier über eine Speziees sprechen, die dabei ist auszusterben!
LG Gleichklang |
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Ich bin (noch) Midglied der IGBCE (früher IG Chemie)
Als Pro muß ich sagen, daß wir ohne Gewerkschaften viel weniger verdienen würden und die Arbeitsbedingungen auch schlechter wären. Unser betriebsrat hat schon etwas Einfluß auf die Firma. Die können mit uns nicht umgehen wie sie wollen. Das könnten sie aber wenn es keine Gewerkschaften und Betriebsrat gäbe. Als Kontra muß ich den hohen Mitgliedsbeitrag erwähnen, bei mir derzeit 20€/Monat. Die Lohnerhöhungen sind dagegen mit 1,5-3 % alle 2 jahre zu mager. Außerdem bekommen auch Nicht-Mitglieder die selben Lohnerhöhungen, was ich als nicht gerechtfertigt finde. Denn ich als Mitglied setze mich ja für höhere Löhne ein. |
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Und ich denke, das es ungerecht ist zu sagen, wer nicht in so einer Gewerkschaft ist, muß nicht glauben er hätte nicht annähernd die gleichen Rechte! Weißt Du wieso ich so denke? Weil es genauso ein Abzocker-verein ist, wie alles andere, wofür man Geld hinblättern soll, damit Du zu Deinem Recht kommst. Denn im Umkehrschluß bedeutet es eben nicht, das hier für die Arbeiter gestritten wird. Du sagst es ja selber 20 Euro im Monat.....
Und? Wo steht Ihr? Eigendlich seid Ihr heute da, wo andere ca.1900 waren, ok gebe zu ist ein wenig Zynisch, aber bedenke, Deine Rechte sind auf dem Rückmarsch! Eure Meinungen oder Proteste gehen unter, es interessiert keinen und die Gewerkschaften machen mit den Oberen gemeinsame Sache! " Halt du sie ruhig und ich verspreche ihnen das blaue vom Himmel". So sieht der Deal aus, die ziehen Eure Kohle ein und was bekommt Ihr dafür?? Einen feuchten Händedruck!! So sieht das aus meiner Perspektive aus. Das bischen was die für Euch erkämpfen, ist in meinen Augen ein Witz, das ist keine 20 Euro wert, von den Mitgliedsbeiträgen lebt höchstens der Vorstand ganz gut! Auch hier handelt es sich um nichts weiter als um ein mieses Spielchen. Wer hier kein Mitglied ist, hat, wenn ich es mir recht bedenke, die bessere Wahl getroffen, da er sich die 20 Euro gespart hat. Alles was erkämpft wurde, wird zur Zeit auch wieder demontiert. Wenn es Dich aufregt das Nicht-Mitglieder trotzdem das selbe/gleiche wie Du erhalten, sagt es faktisch nichts anderes aus, als, selbst schuld, wer sich ausnehmen läßt! LG Gleichklang |
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Also wenn ich so mitkriege, wieviel die Musikergewerkschaften in den USA den Veranstaltern abknöpfen, wie wenig die Musiker dort an Honoraren bekommen - und der einzige Gewerkschaftsvorteil für den Musiker ist, daß sie Dich umsonst verscharren, sofern Du so verarmt stirbst, daß die Beerdigung nicht von Deiner Hinterlassenschaft bezahlt werden kann, dann winke ich dankend ab. Und bin froh, daß es in Deutschland da noch eine Grauzone gibt. Außer von Frankreich habe ich von allen Ländern mit Musikergewerkschaft bisher nur Negatives mitbekommen. Und die Einblicke in das Wirken hiesiger Gewerkschaften anderer Branchen, die man als dienstleistender Musiker durchaus nehmen kann, verkneife ich mir lieber. |
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Für jeden Mist muß der Mensch bezahlen, jeden Mist macht auch beinahe jeder mit. Das halte ich, wie mit den Lebensversicherungen, alles Müll, bringt nix und am Ende, wenn Zahltag ist, darf man sein Ausgezahltes vorher auch noch schön versteuern!
Den Rentnern geht`s genauso. Die Kohle wurde schon mal versteuert, aber egal, wer alt ist, braucht ja nicht mehr so viel, oder was?Bei den Gewerkschaften, riecht es eigendlich nur so nach Machen-schaften! Gerade in diesen Zeiten sollten das die Arbeiter sehen und vor allem hören können. Was solls, wer Gewerkschaften immer noch als das All-Heil-Mittel anpreist, der ist blind und taub! Alles nur pseudo in meinen Augen, man kann ja mal so tun als ob es von Interesse ist, was der "kleine Mann" denn so zu motzen hat. LG Gleichklang |
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Zitat:
LG! |
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Richtig, Heutzutage hat man die Wahl zwischen 2 Übeln. Entweder ich sag was Sache ist oder ich erspare mir solche Sätze und kündige freiwillig oder lebe damit. Rechte einzufordern wird stetig "gefährlicher". Natürlich wird es schon so sein, das die G.werkschaften noch so`n bischen was tun, aber viel ist es wohl nicht mehr, es wird zunehmend stiller an der Front.
LG Gleichklang |
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Zitat:
Allerdings scheinen viele Funktionäre diese Organisationen nur noch um ihrer eigenen Pfründe wegen zu betreiben und nicht mehr als Interessenvertretung der Mitglieder. |
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