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Alt 04.05.2009, 10:03
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Standard Größe des Universums

Gibt da etwas was ich nicht ganz verstehe, vielleicht kennt sich ja jemand von euch in diesem Bereich aus.


Also laut Wissenschaft hat das Universum ein Alter von etwa 13 Milliarden Jahren.
Was ich nicht ganz verstehe, wie wollen die das Wissen
Ich meine soviel ich weiß wird das Alter danach gerechnet wielange das Licht zu uns braucht oder?

Aber es könnte doch genausogut sein das noch gar nicht alles an Licht bei uns angekommen ist und das Universum womöglich 100 Milliarden Jahre alt ist.
Oder versteh ich da irgendwas falsch
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Alt 04.05.2009, 11:09
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Ich habe mal gelesen, dass das Universum sich seit der Entstehung sekündlich um eine gewisse Distanz ausdehnt.
Ist es heutzutage nicht möglich ungefähr zu schätzen, wie alt unser Universum ist?
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Alt 04.05.2009, 11:32
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Hier ein Auszug aus dem Buch "Die Realitätenmacher". Von Dieter Broers alias Morpheus.

Seine Bücher sind sehr zu empfehlen.

"Matrix-Code"
"Die Realitäten Macher"
"Transformation der Erde"


Und wie das Flugzeug die Schallgeschwindigkeit überwinden kann, so kann im Prinzip auch die Lichtgeschwindigkeit überwunden werden. Die Abnahme der Dichte des Quantenäthers mit der Zeit führt zur Abnahme der Lichtgeschwindigkeit und zur Veränderung des „RaumZeit-Kontinuums". Die Zeit ist also nicht von der sekundären Lichtgeschwindigkeit bestimmt, sondern von der Veränderungsrate der primären Ätherdichte. Und diese Rate ist, wie schon erwähnt, im Mittelalter des Universums maximal.

Kann man diese Veränderungsrate irgendwie durch unsere gewöhnlichen Zeiteinheiten äußern? Dazu haben wir einige Fakten. Einer davon wurde schon erwähnt: „Junge" Sterne mit gleichen Parametern wie unsere Sonne haben eine Leuchtkraft, die um 40% geringer ist als unsere „junge" Sonne vor 4,6 Milliarden Jahren (Ingersoll 1987). Es ist bekannt, daß die Leuchtkraft durch eine siebente Wurzel von der Gravitationskonstante (das heißt der Dichte des Quantenäthers) abhängt. Die siebente Wurzel von 1,4 ist gleich 1,04924144 oder rund 1,05. Also war die Ätherdichte vor 4,6 Milliarden Jahren um 5% größer als heute. Wenn man als erste Näherung eine lineare Abnahme der Ätherdichte annimmt, kann man die Existenzzeit unseres Universums auf zirka 90 Milliarden Jahre schätzen.

Das gehört zu der allgemeinen „pauschalen" Zeit im Universum. Es gibt aber auch lokale, örtliche Zeiten. Die Dichte des Äthers in der Nähe der Erde nimmt nicht ab wie überall im Universum, sondern sie nimmt immer schneller zu, was durch das Wachstum der Erdkugel verursacht ist. Die absolute Veränderung ist natürlich relativ gering, aber für das Leben auf der Erde ist sie entscheidend. Wir wissen, daß jede nächste Entwicklungsstufe der Lebewesen, oder der menschlichen Gesellschaft, in immer kürzeren Zeitabschnitten abläuft. Wir sehen also, daß die Definition der Zeit heute noch unvollkommen ist.
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Alt 05.05.2009, 01:59
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Zitat:
Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
Gibt da etwas was ich nicht ganz verstehe, vielleicht kennt sich ja jemand von euch in diesem Bereich aus.


Also laut Wissenschaft hat das Universum ein Alter von etwa 13 Milliarden Jahren.
Was ich nicht ganz verstehe, wie wollen die das Wissen
Ich meine soviel ich weiß wird das Alter danach gerechnet wielange das Licht zu uns braucht oder?

Aber es könnte doch genausogut sein das noch gar nicht alles an Licht bei uns angekommen ist und das Universum womöglich 100 Milliarden Jahre alt ist.
Oder versteh ich da irgendwas falsch
Zitat:
Ich meine soviel ich weiß wird das Alter danach gerechnet wielange das Licht zu uns braucht oder?
Fast richtig.

Man weißt was unmittelbar (0,1 sekunden) nach dem Urknall passierte. Es entstand Hitze. Materie haben sich gebildet und danach unsere Galaxien/Lebensformen wie wir es kennen.
Ich habe es grob ausgedrückt, damit es jeder versteht.
Auf jeden fall kann man dieses Licht bis zur Hitze was kurz nach dem Urknall entstand zurückverfolgen und damit auch grob das alter unseres Universum sagen.

Vor dem Urknall war garnichts. Keine Hitze kein Licht usw.
Das heißt also:
Die Wissenschaft kann doch schon ungefähr sagen, wie alt unser Universum ist, aber nicht was vor dem Urknall war, weil vor dem Urknall kein Licht gab was man heute sehen oder messen könnte.

Wie gesagt. Das alter unseres Universum geht nur bis zum Urknall.
Natürlich ist alles viel älter, sonst würde es keinen Urknall geben.
Nur man wird nie Wissen, was vor dem Urknall war und deswegen nur das alter unseres Universum bis zum Urknall sagen können.

Geändert von FASSmitBODEN (05.05.2009 um 03:53 Uhr)
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Alt 16.05.2009, 21:34
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Das Universum expandiert weiter und wird immer schneller, war heut in einer Doku zu sehen.
Wäre interessant ob es außerhalb etwas gibt.
Stelle mir das Universum immer wie eine Blase vor, aber außerhalb der Blase müsste es dann doch auch etwas geben denn sonst könnte das Universum doch nicht expandieren.
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Alt 17.05.2009, 11:49
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Bei alldem, was ich von Dr. Broers gelesen habe und ich mit meiner Realität verbinde, würde ich gerne mal mit Dr. Broers über dieses Thema Philosophieren!
Mir erscheint hier eine neue Physik zu entstehen, die unsere bisherige Physik vollkommen in den Schatten stellt.

Das Universum lebt und es ist nicht die Außnahme, sondern die Regel! ;-)

Immer einen Schritt voraus
DerRambo
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Alt 17.05.2009, 13:38
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Ich denke mal, das Universum kann man nicht mit Größe oder Alter erfassen. Dies sind ja nur menschliche Maßstäbe in unseren 3 Dimensionen. Das Universim "ist" und "war" schon immer. Das ist für mich schlüssiger, als an Urknalltheorie zu glauben.
Logischer zu denken, etwas ist und war schon immer, als etwas gab es mal nicht und es entstand dann durch einen Urknall (Schöpfungsakt)...
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Alt 17.05.2009, 17:21
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"Logischer zu denken, etwas ist und war schon immer, als etwas gab es mal nicht und es entstand dann durch einen Urknall (Schöpfungsakt)..."

ja, das übersteigt den logischen verstand, wenn ich mir vorstelle, daß ETWAS schon immer ist und war, weil: wie kann dieses "etwas" NICHT gekommen/entstanden sein bzw NICHT geboren sein, um ETWAS zu sein?
leben wird aus leben geboren - mit diesem gedanken kann man sich schon wieder beruhigen..aber dann fängt man wieder an zu fragen: woher kam das leben, woraus anderes leben geboren ist? wenn alles leben aus dem leben/aus der lebendigkeit geboren wird, dann muss also dieses "leben" aus dem alles folgende leben geboren wurde/wird, AUCH geboren worden sein.

ich denke, diese frage geht ins unendliche und verliert sich dort unbeantwortet..

daß urknall und sonstige prozeße innerhalb des ETWAS, des lebendigen passiert und wieder neues sein erschaffen wird dadurch, ist nur all zu klar bzw gut vorstellbar udn nachvollziehbar. aber die eigentliche frage, nach der entstehen des ureigensten lebendigkeit, die ist vielleicht wirklich nicht zu beantworten und zu ermessen.
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Alt 17.05.2009, 18:02
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Ich sehe das Universum auch nicht als alleinstehend an, sondern ich glaube daran, das es viele Universen gibt, die nicht an Zeit und Raum gebunden sind.
Das wir Menschen glauben, das unser Universum durch einen "Big Bang" enstanden sein soll, ist nur eine Theorie, die in der Schulwissenschaft geläufig ist, andere ansätze werden von vornherein als spinnerei und nicht bewiesen angesehen, obwohl die eigene Theorie, schließlich auch nur eine Theorie ist!!!

Ich stelle mir das Universum als ein teil eines Multiversums vor indem unser Universum sich natürlich ausdehnt, nicht weil es eine Explosion/Implosion gab und dieser Zeit und Raum erschaffen hat, sondern viele verschiedene Galaxien auf einem Punkt konzentriert waren, ähnlich wie ein Planetarer Nebel/Scheibe wenn ein Sonnensystem entsteht, wenn genug Materie angesammelt ist, werden die Galaxien am Rand (also der Nebel) durch die eigene Energie nach außen gedrückt und diese wird dadurch auch beschleunigt, wie es ja auch der Restnebel/-materie der Planetaren scheiben auch machen und dadurch entsteht ein Halo (in Galaktischen außmaßen) um unser Universum. Eine Blase von mir aus, die ein Zeit Raum Kontinuum mit anderen gleichartigen Universen teilt.
Es verhält sich nähmlich so, wir Menschen haben vor nicht allzu langer Zeit auch geglaubt, das die Erde das Zentrum unseres Universums ist (an Sonnensysteme hat man da in der Schulwissenschaft nicht geglaubt) und die Sonne und die anderen Planeten kreisen um die Erde und das Himmelszelt würde wie eine Kugel um die Erde von Gott gehalten! Und dieser Gott sollte, wer immer das auch sein mag, die Welt nach seinem Gutdünken lenken, und wer zuweit fährt, der fällt von der Erde, denn die Erde sollte ja eine Scheibe sein (Terry Pratchett hätte seine Welt nicht besser beschreiben können!).So ist das nuneinmal mit der Schulweisheit, plötzlich wird entdeckt, das es noch mehr Sonnensysteme gibt und es wird als eine neue Weisheit hingestellt, obwohl es immer wieder Menschen gab, die dieses Denken angezweifelt haben, diese wurden für dieses Denken dann natürlich ganz schnell abgeurteilt! Der nächste Schritt ist also, das unser Univerum, so wie wir es kennen, nicht das einzige Universum ist, sondern hoppla, da werden ja auf einmal ganz neue Universen entdeckt! Wer weiß, vielleicht sind ja Quasare so eine Art Miniuniversen? Wer weiß? Es bleibt noch viel zu entdecken und ich mache keinen halt davor zu behaupten, das dieses Universum, das wir bisher als unseres bezeichnen, das einzige sein soll welches in einem unerschöpflichen Holographischen Universum existieren soll. Stellt euch einfach vor es könnte existieren, denn dann alleine formt dieser Gedanke ein neues Universum, die Grenzen stecken wir uns doch selbst, als laßt uns doch Gemeinsam die neuen Grenzen entdecken!!!

Viel spaß noch beim Expandieren!!!
DerRambo
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Alt 17.05.2009, 19:46
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dass es nicht nur ein universum, bzw unser universum nicht das einzige ist, welches existiert, ist auch nicht zweifelhaft. das universum, beziehungsweise wie ich denke: jedes universum das existiert, hat mehrere unter- neben-und zwischenuniversen. zweifelsfrei ist/kann unser uns bekanntes nicht das einzige sein.
und doch ist immer noch die interessante frage offen: wie ist das, was wir das "ewige" nennen, aus dem ja auch alle universen etc geboren worden sind, selbst entstanden? der ursprung aller ursprünge, woher und wie entstand es? es schafft leben aus sich selbst, somit ist es auch lebendig..udn leben erzeugt wieder leben. also muss der ursprung aller ursprünge doch auch erschaffen worden sein..und hier verliert sich die frage nach der entstehung des ursprungs aller ursprünge wieder in der unendlichkeit und bleibt unbeantwortet.
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