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  #1 (permalink)  
Alt 04.06.2009, 08:45
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Standard Werden die Menschen dümmer oder sind sie zu faul?

Habt ihr nicht auch das Gefühl das die Menschen aufgrund der heutigen Medien (TV-Radio-Internet) regelrecht zu faul wurden um sich selbst weiterzubilden?
Im meinem Bekannten bzw. Familienkreis bin ich eigentlich der einzige der sich für Wissenschaftlichen Dinge wie die Natur-Weltall-Alte Kulturen usw.... interessiert.
Da ich soviele Bereiche habe die mich interessieren kann ich deswegen klarerweise nur an der Oberfläche ankratzen aber immerhin.

Die meisten interessieren sich nur für die Arbeit bzw. sind deswegen eher gefrustet, wieviele Zinsen sie auf ihrem Sparbuch bekommen usw...
Selbst das Allgemeinwissen ist heutzutage sehr gering.
Die meisten tun sich schon schwer wenn man sie fragt wer überhaupt der Präsident des eigenen Landes ist oder wie die Hauptstadt heist.
Eigentlich unglaublich in der heutigen Zeit wo man auf soviel Wissen zugriff hat, aber dennoch kommts mir vor als werden die Menschen immer dümmer
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  #2 (permalink)  
Alt 04.06.2009, 09:14
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Registriert seit: 02.06.2009
Ort: Kaufbeuren
Beiträge: 52
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Dem kann ich nur zustimmen, die meisten lassen sich leider durch die Medien einlullen :/

Geändert von Faith (04.06.2009 um 09:16 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler korrigiert
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  #3 (permalink)  
Alt 04.06.2009, 09:43
Xantenia
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Jeder Mensch ist ein Individuum!

Ich mache natürlich auch entsprechende Beobachtungen und komme zeitweise zu ähnlichen niederschmetternden Ergebnissen, aber...

Kaum etwas ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint

Wir wissen nicht, was in jedem einzelnen wirklich vor sich geht - oftmals trügt der Schein, bzw. findet das Eigentliche im Verborgenen statt und zeigt sich erst viel später nach außen...Diese Prozesse kann man wunderbar an der Natur ablesen...

Es ist mir ein Bedürfnis, darauf hinzuweisen, dass es "DIE" Menschen gar nicht gibt - jeder ist ein Individuum mit einer individuellen Geschichte und einer weiterhin individuellen Entwicklung.
Nicht mal zwei Schneeflocken sind gleich!!

Obwohl ich selbst auch immer wieder zu Verallgemeinerungen neige, wünsche ich mir doch - nicht zuletzt von mir selbst - eine differenzierte Betrachtung mit einem wohlwollenden "weichen" Blick.
Immer wenn mir das gelingt, ändert sich auch das äußere Bild und verbessern sich meine Beziehungen, mein Wohlbefinden u.v.a.m.

Liebe Grüße
Xantenia
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  #4 (permalink)  
Alt 04.06.2009, 09:55
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Ich stelle mir oft vor was ist wenn es eine globale Katastrophe gibt und nur ein paar Menschen überleben.
Wenns blöd läuft nur die die wissen wieviel Zinsen sie zuletzt auf dem Sparbuch bekamen

Also ich finde Allgemeinwissen sehr wichtig.
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  #5 (permalink)  
Alt 04.06.2009, 10:11
Benutzerbild von Simbelmyne
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ja wie hätten wir die Menschen den gerne ? finde das ganz gut das nicht alle Menschen sich für die gleichen Themen interessieren und sie somit unterschiedliche Erfahrungen machen, es gibt ja auch nicht nur 1 Voglerasse, jeder hat seinen ganz speziellen.........
wenn da einer sich über seinen Kontostand und seine Arbeit fortwährend Gedanken macht liegt das oft daran das er Kinder zu ernähren hat, das gibt demjenigen Menschen so denke ich jedenfalls - absolut die Erlaubnis und das Recht so zu leben, die Familie ist meiner Meinung nach wichtiger als Kenntisse über Bartholomä und Kohorten zu haben
eine wundervoller und verantwortungsvoller Ehemann und Vater zu sein reicht völlig aus um aufzusteigen, da braucht der jetzt keine Enzyklopädie im Hirn zu haben über Altantis , Wahrscheinlichkeitsrechnung, Prager Fenstersturz oder sowas
wenn jemand den Eindruck hat das um ihn herum viele dümmer und fauler werden kann das ja auch daran liegen das man selber nimmer mitkommt,
der ganze Intellektuellen und Wissenskram wird auf der Strecke bleiben Freunde, ein mitfühlendes & lustiges Herz und selbstlose Hilfsbereitschaft sind die Attribute der Zukunft die meiner Meinung nach nur noch kurze Zeit zu erlernen sind, wer dann innerlich fliegen oder gleiten gelernt hat kommt ins Finale
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  #6 (permalink)  
Alt 04.06.2009, 10:56
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Zitat:
wenn da einer sich über seinen Kontostand und seine Arbeit fortwährend Gedanken macht liegt das oft daran das er Kinder zu ernähren hat, das gibt demjenigen Menschen so denke ich jedenfalls - absolut die Erlaubnis und das Recht so zu leben, die Familie ist meiner Meinung nach wichtiger als Kenntisse über Bartholomä und Kohorten zu haben
hmm,Die Familie ist das wichtigste da gebe ich dir absolut recht. Doch sollte der jenige der sich ständig Gedanken darüber macht, wie er über die Runden kommt,auch mal darüber nach denken wieso das so ist.
Vielleicht greift der jenige durch Zufall(gibt es ja nicht) zu einem Buch das ihm die Augen öffnet,um zu sehen was so auf diesem Planeten gespielt wird.
Vielleicht erkennt der oder die, das es Mächtige Leute auf dieser Erde gibt die den Zustand der Sorge, gezielt erzeugen um den Menschen von seiner wahren Berufung abzubringen.

Auch ich denke jeden Tag darüber nach wie ich dies oder das zahlen kann oder wie ich meine Familie ernähren soll. Doch lass ich mich dadurch nicht hintern, über andere Dinge nach zu denken wie z.b. UFOS,Atlantis oder hier in diesem Forum zu schreiben.

Die Probleme des Alltags sind Ausreden, wir alle müssen endlich aufwachen!
LG Frank
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  #7 (permalink)  
Alt 04.06.2009, 12:24
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Beiträge: 45
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Dummheit ist ein weiter Begriff, es ist aber in der Tat dumm, wenn man auf Grund von einer Fülle an Informationen die Anschauung verliert.
Warum reden Politiker nicht wie ein meiner einer ? Vielleicht weil die Thematik wichtig ist, und was wichtig ist ist schwer, schwere Autos, schwere Jachten, schwere Menschen, alle sehr gewichtig.
Am Ende verstehen die Menschen noch die Zusammenhänge und stellen Forderungen, also was bleibt zu tun ? Man schüttet viele unzusammenhängende Information über die Bürger und die jenigen unter ihnen die die richtigen Puzzleteile zusammenbekommen, werden als Verschwörungstheoretiker verurteilt.
Dummheit, was hat Dummheit mit Egoismus zu tun ? Ja was ist wichtig und was nicht ? Ist das Unwichtige nicht einfach zu leicht ? Vielleicht sollte man sich selbst und vor diesem, andere nicht zu schwer nehmen, sich von der Schwere lösen und man hat ganz evtl. die Lösung eines Problemes.

Gruss Radix
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  #8 (permalink)  
Alt 04.06.2009, 12:31
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Man kann es auch mal anders betrachten, die Probleme des Alltags nehmen immer mehr zu und wenn es zuviel wird, wenden sich viele anderen Themen zu. Aus reinem Selbsschutz. Außerdem denke ich hat Verantwortung auch damit zu tun, das man als interessierter Bürger durch Leben geht. Wo kommen Wir denn hin, wenn man sich nicht auch mal um anderes kümmert? Kann ich Euch sagen: die Möglichkeit sich ständig an der Nase rumführen zu lassen, hat dann Bestand. Wenn sich spätestens dann einjeder fragt was den nun falschläuft, kommen andere Themen auf den Tisch.
In meiner weitläufigen Familie gibt es genug bornierte Mitmenschen denen man sagen kann was man will, es besteht kein Interesse, vor allem ist man selbst oftgenug der gelackmeierte! Natürlich ist das weniger gut, aber "abwarten und Tee trinken" ist mittlerweile meine Devise.
Und nun? Ich kann zusehen wie sie dann einer nach dem anderen versuchen aus ihrem Hamsterrad auszusteigen, da es für sie keinen Sinn mehr ergibt, da wird das Leben zu schnell, zu hart, einsam, zu teuer usw, und dann errinnern sie sich plötzlich; da war doch jemand, der es etwas anders macht. Dann erst kann man sie auch erreichen! Sie müssen es erst selbst annehmen, solange das nicht der Fall ist, werden sie schön weiter den Medien glauben schenken und anders denkende abwertend behandeln. Leider!

LG
Gleichklang
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Alt 08.06.2009, 12:02
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Beiträge: 48
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Ein Bekannter hat einmal den Spruch getan, dass wir uns alle in einem Gefängnis aufhalten und uns mangels der Möglichkeit auszubrechen uns mit der Situation stillschweigend arrangiert haben. Wir haben den Zellenboden mit einem flauschigen Teppich ausgelegt, die Gitterstäbe mit netten Vorhängen verhängt und beschlossen, dass hier doch alles wunderschön ist. Einigen von uns kommen aber die Vorhänge trotzdem irgendwie spanisch vor und andere rütteln vehement an den Gitterstäben dahinter. Hm, das hängt wohl damit zusammen was jemand sehen kann bzw. was man sich selbst erlaubt zu sehen ;-) .

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Menschen sehr dumm sein können und manche auch ganz bewusst dumm sein wollen (dumm sein im Sinne von nicht wissen wollen). Nach meiner Erfahrung ist das auch unabhängig von der Bildung. Ich denke es hat damit zu tun was die Menschen konfrontieren können und wollen. Und mit „konfrontieren“ meine ich in Ruhe das zu beobachten was uns umgibt und zwar genau so wie es ist. Wenn man das nicht kann oder nicht gelernt hat, neigt man dazu dumm zu sein oder dumm zu werden. Dazu trägt sicher auch unser gegenwärtiges Bildungssystem bei. Ich kann mich an eine einzige(!) Stunde in der Schule erinnern in der uns ein Chemie-Lehrer beigebracht hat auf das zu schauen was wir sehen, im dem Fall auf die verschiedenen Farben und Manifestationen einer chemischen Reaktion. Diese einfache und doch außerordentlich lehrreiche Erfahrung hat mich damals sehr beeindruckt.
Einen anderen, aber sekundären Faktor für Dummheit sehe ich darin, dass wir uns zunehmend einreden lassen, dass die Dinge komplex und nicht einfach sind. Wenn man erst einmal damit übereingestimmt hat, dass die Dinge verworren und nicht zu verstehen sind dann tut man sich doppelt schwer etwas über sie zu herauszufinden.
Welche Themen erscheinen Euch denn verworren und überhaupt nicht zu verstehen, hätte denn mal jemand Lust eine Art Hit-Liste zu erstellen oder darüber zu diskutieren?

Ich stimme mit Xantenia zu 100% überein, dass die Menschen Individuen sind und jeder seine eigene Geschichte hat. Da man, meiner Meinung nach, Menschen nicht ändern kann und sie sich nur selbst ändern können, bleibt einem auch nichts anderes übrig als an ihre verfügbare Vernunft zu appellieren die kleinen für sie konfrontierbaren Dinge und Probleme in ihrer Umgebung anzuschauen und deren Komplexität soweit zu reduzieren bis sich irgendeine sinnvolle Lösung zeigt. Das ist ja auch nachvollziehbar, warum sollte sich jemand dessen Frau davon gelaufen ist und der kurz davor steht in seinem Job gefeuert zu werden überhaupt mit gesellschaftlichen, geschweige denn philosophischen Themen beschäftigen. Zuerst muss er doch seine eigenen kleinen Probleme lösen bis er anfangen kann über seinen eigenen Tellerrand zu schauen.

Bezüglich einem selbst kann man nur anfangen die eigenen Dummheiten zu erkennen (einschließlich dessen, dass man sich ehrlich eingesteht, dass man überhaupt welche hat ;-) und das ist ganz sicher nichts besonders angenehm, und nach den kleinen Dummheit erkennt man meist erst die großen Dummheiten und das ist dann meist noch unangenehmer ;-) ). Wenn man aber bei dieser Aktion ein bisschen erfolgreich war, demonstriert man damit anderen, dass man mit ein bisschen Vernunft und erarbeitetem Wissen im Leben einfach besser zurecht kommt. Andere Menschen sind nicht blöde, sie brauchen nur manchmal ein gutes Beispiel und jemand der ihnen zeigt, dass es sich durchaus lohnt sich nicht die Birne wegzusaufen und die Glotze auszumachen bevor man vollkommen apathisch wird.

Und um auf das ursprüngliche Thema von Atahualpa zurückzukommen
„Werden die Menschen dümmer oder sind sie zu faul?“ möchte ich mal so antworten: die Menschen lassen sich freiwillig dümmer und fauler machen, vielleicht werden sie auch dazu verführt bzw. lassen sich dazu verführen. Auf jeden Fall sehe ich einen unguten Trend.
Auf der anderen Seite kann ich aber auch zunehmend viele aufmüpfige Menschen erkennen, sodass sicher auch berechtigte Hoffnung besteht, dass die Dummheit letztendlich wieder von Vernunft abgelöst wird. :-)
Oder wie sehr Ihr das?

LG
Vanadium

Geändert von Vanadium (08.06.2009 um 12:10 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler korrigiert
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  #10 (permalink)  
Alt 08.06.2009, 12:25
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Ort: dort wo Heilung um sich greift!
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Zustimmung, Herr Ingenieur!
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