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  #11 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 11:40
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Zitat von Peewee Beitrag anzeigen
Wobei ich nicht sagen will,das Städte allgemein schlecht sind,aber wenn mir mein Freund erzählt,wie sie früher neben Junkies und Alkoholikern gespielt haben,kann ich auf solche Erfahrungen gerne verzichten.
An Junkies und Alkoholikern mangelt´s auf dem Land allerdings auch nicht.
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  #12 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 11:52
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Zitat:
Zitat von ChristJan
An Junkies und Alkoholikern mangelt´s auf dem Land allerdings auch nicht.
Mag schon sein,aber eben nicht so viele auf einem "Haufen".
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  #13 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 11:56
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Zitat:
Zitat von Peewee Beitrag anzeigen
Mag schon sein,aber eben nicht so viele auf einem "Haufen".
Darunter würde das Ehepaar im Nachbarhaus ja fallen, das sind nur zwei. Was jedoch unterhalb von ihnen auf dem Kinderspielplatz abgeht, kommt dem "Haufen" allerdings schon deutlich näher.
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  #14 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 12:13
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Zitat von ChristJan Beitrag anzeigen
Geschlagen? Und von Lehrern?

Also ich hatte - neben manch guten, damals meist Lehrern jenseits der 40 - auch viele inkompetente und z.T. auch menschlich ganz widerwärtige Lehrer, aber geschlagen wurde niemand.

Und zuhause habe ich eine einzige Ohrfeige bekommen - mit Berechtigung, weil ich im Keller mit einem offenen Feuer gezündelt habe.
Erlebte ich nicht nur einmal !! Es gab sogar einen Lehrer , der ließ extra Äste mitbringen , mit denen er dann auf die Finger haute
Eine Watschn hab ich auch mal bekommen.
War damals in Mathe Hab ich eh nie kapiert , wegen meiner mehr rechts ausgeprägten Gehirnhälfte , ist aber ein anderes Thema.

Und Zuhause ist einmal ein Plastikkochlöffel kaputt gegangen , als mir mein Dad den Hintern versohlte
Hab ihm aber alles inzwischen vergeben. Ist sehr wichtig !! Sonst bleibt vieles in einem noch ungeheilt stecken , und wenn man es nicht kann , kommen einem immer wieder Lernpartner ins Leben , die einen das hochholen helfen wollen.
Also wollte ich irgendwann mal meinen inneren Frieden bekommen , und habe ihm durch das nochmalige Anschauen in einigen Punkten anschließend innerlich vergeben.

Kannst froh sein , dass eine andere Kindheit hattest. Dieses Lernprogramm ist Dir daher erspart geblieben.

LG
Sun
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  #15 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 12:21
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Zitat von Peewee Beitrag anzeigen

Eine Freundin meinte mal,während einer Fahrt durch unsere Heimat,das sie stolz ist ein Landei zu sein.Das bin ich auch,muss ich sagen,denn ich lebe seit 7 Jahren in einer Grossstadt und spüre eigentlich auch immer mehr,das ich mein Kind nicht in solch einer Umgebung aufwachsen lassen will.Wobei ich nicht sagen will,das Städte allgemein schlecht sind,aber wenn mir mein Freund erzählt,wie sie früher neben Junkies und Alkoholikern gespielt haben,kann ich auf solche Erfahrungen gerne verzichten.
Ich bin auch auf dem Land aufgewachsen. Und es war in Anführungszeichen eine schöne Zeit. Heute lebe ich in einer Stadt , allerdings nicht direkt in München , ist eine kleinere Stadt , und ich bin hier froh , nicht mehr jeden zu kennen. Durch meinen neuen Weg , den ich vor einiger Zeit eingeschlagen habe , lebe ich ziemlich zurückgezogen. Bin sehr gerne mit mir alleine.
Hab trotzdem noch Natur um mich.

Mein Sohn ist vor acht Wochen wieder in die alte Heimat zurück gegangen , weil er sich hier nicht wohl fühlte. Ich konnte ihn verstehen und habe ihn im Vertrauen auch losgelassen.
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  #16 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 13:44
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Standard Gewalt von Lehrern

Nun diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Ich bin 81. Baujahr. Noch zu DDR-Zeiten (bin ein Ossi), es war wohl in der 2. oder 3. Klasse, hat mir mal eine Lehrerin so das Ohr verdreht, dass es eingerissen war, ich hab das richtig knacken Gehört. Dann gab es einen Vorfall, wo mich der Sportlehrer beim Spagat, von hinten voll runtergedrückt hat, das war so ein Schmerz, dass ich aufsprang und ihn ins Gesicht schlug, was mir einen Verweis vor der ganzen Schule einbrachte. Das Resultat dieser Geschichte war, ich war der blöde Arsch und der Lehrer hat alles richtig gemacht, zumindest wurde auf sein Fehlverhalten garnicht eingegangen. Bestätigen kann ich, dass selbst die Eltern da nicht "rebeliert" haben. Noch ne "lustige" Story erlebte ich in der Mittelschule, denk mal so 8. Klasse, also nach der Wende. Da hab ich, durch was auch immer, eine Musiklehrerin so aus der Reserve gelockt, dass sie mit dem Plastikdeckel des Schallplattenspielers auf mich los ist. Das Problem war nur, dass sie mit ihren extrem dicken Brillengläsern und dem sich dahinter befindenden psychopatischen Blick, so lächerlich aussah, dass ich sie herzhaft ausgelacht habe. Dies führte dazu dass sie einen Stuhl vors Fenster schob, das Fenster öffnete und sich auf den Stuhl stellte. Als sie dann die gesamte Klasse im Chor aufforderte zu springen, lies sie von ihrem Vorhaben ab und rannte aus dem Zimmer. Das waren schon bizarre Zeiten. Kann sein dass es die Spätfolgen der Wende waren, die einige wohl nicht verkraftet haben, aber da mir der Vergleich fehlt, will ich das mal nicht behaupten. Ich hab auch das Gefühl dass meine Generation die in der DDR geboren wurde, bedeutend kritischer ist was Manipulation betrifft, da sie ja schonmal live erlebt haben, dass ein so "wunderbares" System, von heut auf morgen zusammenbrechen kann und auf einmal ganz andere Wahrheiten gelten. Würde mich mal interessieren ob es dazu irgendwelche sozialwissenschaftlichen Studien dazu gibt.
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  #17 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 15:45
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Zitat:
Zitat von Sun Beitrag anzeigen
Erlebte ich nicht nur einmal !! Es gab sogar einen Lehrer , der ließ extra Äste mitbringen , mit denen er dann auf die Finger haute
Eine Watschn hab ich auch mal bekommen.
War damals in Mathe Hab ich eh nie kapiert , wegen meiner mehr rechts ausgeprägten Gehirnhälfte , ist aber ein anderes Thema.

Und Zuhause ist einmal ein Plastikkochlöffel kaputt gegangen , als mir mein Dad den Hintern versohlte
Hab ihm aber alles inzwischen vergeben. Ist sehr wichtig !! Sonst bleibt vieles in einem noch ungeheilt stecken , und wenn man es nicht kann , kommen einem immer wieder Lernpartner ins Leben , die einen das hochholen helfen wollen.
Also wollte ich irgendwann mal meinen inneren Frieden bekommen , und habe ihm durch das nochmalige Anschauen in einigen Punkten anschließend innerlich vergeben.

Kannst froh sein , dass eine andere Kindheit hattest. Dieses Lernprogramm ist Dir daher erspart geblieben.

LG
Sun
Dieses Lernprogramm erspart? Naja, zumindest in diesem Leben.

Bei mir an der Schule wandten die destruktiven LehrerInnen bevorzugt subtile Psychoterror- und Gehirnwäschemethoden an. War von daher eine gute Vorbereitung für´s spätere Leben.

LG!
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  #18 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 15:57
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Zitat:
Zitat von denemok Beitrag anzeigen
Nun diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Ich bin 81. Baujahr. Noch zu DDR-Zeiten (bin ein Ossi), es war wohl in der 2. oder 3. Klasse, hat mir mal eine Lehrerin so das Ohr verdreht, dass es eingerissen war, ich hab das richtig knacken Gehört. Dann gab es einen Vorfall, wo mich der Sportlehrer beim Spagat, von hinten voll runtergedrückt hat, das war so ein Schmerz, dass ich aufsprang und ihn ins Gesicht schlug, was mir einen Verweis vor der ganzen Schule einbrachte. Das Resultat dieser Geschichte war, ich war der blöde Arsch und der Lehrer hat alles richtig gemacht, zumindest wurde auf sein Fehlverhalten garnicht eingegangen. Bestätigen kann ich, dass selbst die Eltern da nicht "rebeliert" haben. Noch ne "lustige" Story erlebte ich in der Mittelschule, denk mal so 8. Klasse, also nach der Wende. Da hab ich, durch was auch immer, eine Musiklehrerin so aus der Reserve gelockt, dass sie mit dem Plastikdeckel des Schallplattenspielers auf mich los ist. Das Problem war nur, dass sie mit ihren extrem dicken Brillengläsern und dem sich dahinter befindenden psychopatischen Blick, so lächerlich aussah, dass ich sie herzhaft ausgelacht habe. Dies führte dazu dass sie einen Stuhl vors Fenster schob, das Fenster öffnete und sich auf den Stuhl stellte. Als sie dann die gesamte Klasse im Chor aufforderte zu springen, lies sie von ihrem Vorhaben ab und rannte aus dem Zimmer. Das waren schon bizarre Zeiten. Kann sein dass es die Spätfolgen der Wende waren, die einige wohl nicht verkraftet haben, aber da mir der Vergleich fehlt, will ich das mal nicht behaupten. Ich hab auch das Gefühl dass meine Generation die in der DDR geboren wurde, bedeutend kritischer ist was Manipulation betrifft, da sie ja schonmal live erlebt haben, dass ein so "wunderbares" System, von heut auf morgen zusammenbrechen kann und auf einmal ganz andere Wahrheiten gelten. Würde mich mal interessieren ob es dazu irgendwelche sozialwissenschaftlichen Studien dazu gibt.
Bizarr kann man das nennen.

Wobei mir scheint, heutige Zeiten sind nicht weniger bizarr, nur anders.

Deine Frage nach den Studien kann ich leider nicht beantworten.
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  #19 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 16:47
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Zitat von ChristJan Beitrag anzeigen
Dieses Lernprogramm erspart? Naja, zumindest in diesem Leben.

Bei mir an der Schule wandten die destruktiven LehrerInnen bevorzugt subtile Psychoterror- und Gehirnwäschemethoden an. War von daher eine gute Vorbereitung für´s spätere Leben.

LG!
Das gabs als Krönung natürlich auch noch dazu
In die Ecke stellen , oder in die Reihe derjenigen (Dummen) stellen , die die Antwort , welche wir in der Grundschule unserer Lehrerin ins Ohr flüstern mussten falsch sagten.

Man man , was waren das für unfähige Menschen , die auf uns losgelassen wurden Heute ist das kaum noch nachvollziehbar. Und wenn das meinem Sohn auch so wieder fahren wäre .... ich hätte die ebenfalls vor der kompletten Elternschaft am Elternabend auch mal "bloßgestellt"
Damit sie dadurch gelernt hätte , was für ein mieses Gefühl sie jemandem dadurch macht.
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