Was für Werte?
Veröffentlicht: 27.11.2009 um 13:31 von tümmler
In der Schweiz ist die ganze Zeit von Werten die Rede. Dauernd hört man davon, wie viel uns unsere Werte, wert sein sollen. Vor allem die Politik betont immer wieder, dass es wichtig sei an unseren Werten fest zu halten.
Aber wer definiert unsere Werte? Etwa die Politiker Innen welche täglich darüber streiten Welche Werte am Wichtigsten sind?
Demnach ist es also so, dass es mindestens 15 verschiedene Wertvorstellungen gibt. Das ist die Anzahl an Parteien in der Schweiz. Natürlich ist es mir bewusst, dass sich viele Wertvorstellungen mit anderen vereinen lassen. Aber Anscheinend gibt es auch einige, die sich gegenseitig sehr stark schneiden.
Das Wort Wert, kann selbstverständlich unterschiedliche Dinge bedeuten. Mein Auto hat zum Beispiel einen Wert. Oder die MWST hat einen Wert. Meistens ist uns der Wagen aber mehr Wert als uns die MWST lieb ist.
Aber was ist mit mir, habe ich auch einen Wert. Was ist mein Wert? Wer bestimmt ihn? Und vor allem wo kann ich mir denn, den in Franken auszahlen lassen?
Und was ist mit meinen Werten? Könnte man sagen das mir die Sicherheit viel wert ist? Während dem mir die Kriminalität halt eben gar nichts Wert ist. Denn für die habe ich ja nichts übrig. Aber wenn mir die Kriminalität nichts Wert ist. Muss ich dann nicht in die Sicherheit investieren. Ich möchte ein kleines Beispiel machen.
Bei einem monatlichem Einkommen von Brutto 5500 Franken, ist Hans B. bereit, davon 200 Franken in die Sicherheit zu investieren. Er gibt das Geld vertrauenswürdig an den Staat. Natürlich macht er das nur wenn das die anderen auch tun!
Zum Glück ist den meisten Menschen in der Schweiz die Sicherheit auch so viel wert. Deswegen willigen alle ein. Nun gibt es aber leider auch einige Chaoten und Kriminelle. Welche nicht bereit sind so viel in die Sicherheit zu investieren, deswegen werfen sie mit Steinen Schaufenster ein und zünden Autos an oder Rauben Banken aus. Was zur folge hat das die Behörden gezwungen sind mehr Polizei anzufordern.
Was sich wiederum auf den Geldbeutel von Herr Hans B., dem Vertrauenswürdigen Schweizer Bürger auswirkt. Nun muss er also 250 Franken für die Sicherheit investieren.
Das gefällt ihm zwar nicht aber weil ihm die Sicherheit so viel Wert ist bezahlt er nörgelnd den Aufschlag.
Gut dann hat er dieses Problem gelöst.
Was Herr Hans B. auch viel Wert ist, das ist seine Freiheit. Da investiert er gerne 1000 Franken. Nun geht das aber leider nicht mehr. Denn der Staat sagt ihm er könne nicht so viel investieren, und zwar wegen der Sicherheit!
Denn leider überschneiden seine Freiheitswünsche die Möglichkeit für den Staat, für seine Sicherheit zu garantieren. Und wegen der Sicherheit, auf die er so viel wert legt. Müsste er zusätzliche Versicherungen abschliessen, Einige Gesetze ändern und einen sechser im Lotto haben, um das ganze zu Finanzieren. Also bleibt ihm nichts anderes übrig als damit zu leben. Natürlich wurmt es ihn und es drängt ihn dazu, die ganze Zeit zu nörgeln über den Staat und die Politik. Auch würde er sehr gerne Gesetze ändern. Aber er hat ja auch keine Zeit dafür. Denn als aufrechter Schweizer setzt er sich im Gemeindeleben ein. Also am Stammtisch.
Dazu kommt noch seine harte Arbeit auf dem Bau.
Also lebt er nörgelnd vor sich hin. Und geht zur Arbeit, so dass er den Staat dafür bezahlen kann für seine Sicherheit zu sorgen.
Darauf folgt die Steuer für den Strassenverkehr. Welche auch nicht gerade Billig ist
Wenn er dann am nächsten Abend Unterwegs von der “harten“ Arbeit nach Hause Fährt, nervt er sich, über die vielen Baustellen, die ihn daran hindern schnell nach Hause zu kommen, um wenigstens noch ein bisschen Friedlichkeit am Abend zu erleben.
Eigentlich sollte er doch bei jeder Baustelle anhalten, die Strassenarbeiter drücken und sich herzlich dafür bedanken, dass sie für seine Sicherheit garantieren.
Aber auch das würde Herr Hans B. wohl eher nicht tun, denn die Arbeiter könnten sich belästigt fühlen. Und diese Situation missdeuten.
Deswegen könnte es, wieder wegen der Sicherheit am Ende dazu kommen, das er in Zwangsjacke in einer Gummizelle endet, wenn er in diesem Land so viel Dankbarkeit an den Tag legt.
Denn wegen der vielen Gesetze, ist die Dankbarkeit gar nicht mehr nötig.
Also lässt er auch das sein. Übrigens passt zu Herr Hans B. diese freundliche Art gar nicht.
Weil er sich schon zu sehr an das nörgeln gewöhnt hat.
So arbeitet er Tag für Tag. Bis ende Monat der Langersehnte Lohn auf der Bank darauf wartet,
von allen möglichen Versicherungen, Sozialdienststellen, Baubehörden, Gewässerschutzbehörde, und so weiter, in Anspruch genommen zu werden.
So dass Herr Hans B. völlig sicher, aber total unzufrieden jeden Tag unbeschadet zur Arbeit kommt. Deswegen wird er auch kurz vor der Pension leider an einem Herzinfarkt oder Hirnschlag sterben. Und die Ärzte werden sagen, dass es wegen dem Rauchen und dem Bier am Stammtisch passiert wäre.
Aber wer definiert unsere Werte? Etwa die Politiker Innen welche täglich darüber streiten Welche Werte am Wichtigsten sind?
Demnach ist es also so, dass es mindestens 15 verschiedene Wertvorstellungen gibt. Das ist die Anzahl an Parteien in der Schweiz. Natürlich ist es mir bewusst, dass sich viele Wertvorstellungen mit anderen vereinen lassen. Aber Anscheinend gibt es auch einige, die sich gegenseitig sehr stark schneiden.
Das Wort Wert, kann selbstverständlich unterschiedliche Dinge bedeuten. Mein Auto hat zum Beispiel einen Wert. Oder die MWST hat einen Wert. Meistens ist uns der Wagen aber mehr Wert als uns die MWST lieb ist.
Aber was ist mit mir, habe ich auch einen Wert. Was ist mein Wert? Wer bestimmt ihn? Und vor allem wo kann ich mir denn, den in Franken auszahlen lassen?
Und was ist mit meinen Werten? Könnte man sagen das mir die Sicherheit viel wert ist? Während dem mir die Kriminalität halt eben gar nichts Wert ist. Denn für die habe ich ja nichts übrig. Aber wenn mir die Kriminalität nichts Wert ist. Muss ich dann nicht in die Sicherheit investieren. Ich möchte ein kleines Beispiel machen.
Bei einem monatlichem Einkommen von Brutto 5500 Franken, ist Hans B. bereit, davon 200 Franken in die Sicherheit zu investieren. Er gibt das Geld vertrauenswürdig an den Staat. Natürlich macht er das nur wenn das die anderen auch tun!
Zum Glück ist den meisten Menschen in der Schweiz die Sicherheit auch so viel wert. Deswegen willigen alle ein. Nun gibt es aber leider auch einige Chaoten und Kriminelle. Welche nicht bereit sind so viel in die Sicherheit zu investieren, deswegen werfen sie mit Steinen Schaufenster ein und zünden Autos an oder Rauben Banken aus. Was zur folge hat das die Behörden gezwungen sind mehr Polizei anzufordern.
Was sich wiederum auf den Geldbeutel von Herr Hans B., dem Vertrauenswürdigen Schweizer Bürger auswirkt. Nun muss er also 250 Franken für die Sicherheit investieren.
Das gefällt ihm zwar nicht aber weil ihm die Sicherheit so viel Wert ist bezahlt er nörgelnd den Aufschlag.
Gut dann hat er dieses Problem gelöst.
Was Herr Hans B. auch viel Wert ist, das ist seine Freiheit. Da investiert er gerne 1000 Franken. Nun geht das aber leider nicht mehr. Denn der Staat sagt ihm er könne nicht so viel investieren, und zwar wegen der Sicherheit!
Denn leider überschneiden seine Freiheitswünsche die Möglichkeit für den Staat, für seine Sicherheit zu garantieren. Und wegen der Sicherheit, auf die er so viel wert legt. Müsste er zusätzliche Versicherungen abschliessen, Einige Gesetze ändern und einen sechser im Lotto haben, um das ganze zu Finanzieren. Also bleibt ihm nichts anderes übrig als damit zu leben. Natürlich wurmt es ihn und es drängt ihn dazu, die ganze Zeit zu nörgeln über den Staat und die Politik. Auch würde er sehr gerne Gesetze ändern. Aber er hat ja auch keine Zeit dafür. Denn als aufrechter Schweizer setzt er sich im Gemeindeleben ein. Also am Stammtisch.
Dazu kommt noch seine harte Arbeit auf dem Bau.
Also lebt er nörgelnd vor sich hin. Und geht zur Arbeit, so dass er den Staat dafür bezahlen kann für seine Sicherheit zu sorgen.
Darauf folgt die Steuer für den Strassenverkehr. Welche auch nicht gerade Billig ist
Wenn er dann am nächsten Abend Unterwegs von der “harten“ Arbeit nach Hause Fährt, nervt er sich, über die vielen Baustellen, die ihn daran hindern schnell nach Hause zu kommen, um wenigstens noch ein bisschen Friedlichkeit am Abend zu erleben.
Eigentlich sollte er doch bei jeder Baustelle anhalten, die Strassenarbeiter drücken und sich herzlich dafür bedanken, dass sie für seine Sicherheit garantieren.
Aber auch das würde Herr Hans B. wohl eher nicht tun, denn die Arbeiter könnten sich belästigt fühlen. Und diese Situation missdeuten.
Deswegen könnte es, wieder wegen der Sicherheit am Ende dazu kommen, das er in Zwangsjacke in einer Gummizelle endet, wenn er in diesem Land so viel Dankbarkeit an den Tag legt.
Denn wegen der vielen Gesetze, ist die Dankbarkeit gar nicht mehr nötig.
Also lässt er auch das sein. Übrigens passt zu Herr Hans B. diese freundliche Art gar nicht.
Weil er sich schon zu sehr an das nörgeln gewöhnt hat.
So arbeitet er Tag für Tag. Bis ende Monat der Langersehnte Lohn auf der Bank darauf wartet,
von allen möglichen Versicherungen, Sozialdienststellen, Baubehörden, Gewässerschutzbehörde, und so weiter, in Anspruch genommen zu werden.
So dass Herr Hans B. völlig sicher, aber total unzufrieden jeden Tag unbeschadet zur Arbeit kommt. Deswegen wird er auch kurz vor der Pension leider an einem Herzinfarkt oder Hirnschlag sterben. Und die Ärzte werden sagen, dass es wegen dem Rauchen und dem Bier am Stammtisch passiert wäre.
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