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Nach Eingliederungsvereinbarung befinde ich mich nun in einer lieblich genannten "Arbeitsgelegenheit", oder auch 1€-Job genannt.
Ich bin jetzt 4 Wochen dabei, zähle ich mal auf was bisher mein "Job" war: Schwere Hausgeräte ausliefern (schon mal eine Miele-Waschmaschine mehrere Stockwerke getragen ?). Pflastersteine auf Schubkarre laden, transportieren und wieder abladen. Leichte bis schwere Sachen auf Transporter/-anhänger auf/-abladen. Bausand schaufeln mit der Schippe, Gräben ausheben. Schwere Metallteile aus Regal heben und auf Paletten legen, Regal abbauen. Dies ist der Untergang des Sozialstaates !!! Wenn für solche Arbeiten schon 1-Euro-Jobber verurteilt werden ist aus der BRD ein einziges Sklavenlager geworden. Ich verstehe ja, das man als Dauerarbeitsloser der Gesellschaft irgendwas zurückgeben muß, aber in dieser Form bestimmt nicht ! Die Phrasen von "Allgemeinnützig" etc. kann man sich in diesem Fall sparen. Der Stundenlohn ist ein Hohn, 30 Stunden pro Woche , morgens um halbe sieben aufstehen, mit dem Personentransporter zum Job fahren. Säufer, Penner, Drogenjunkies etc. als Kollegen. Und der Fallmanager hält seinen Büroschlaf. Der rotgrüne Job ist ein tierisches Vergnügen........... Was kann man gegen solche Ausbeutung machen, nutzt der Gang zum Rechtsverdreher ? |
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Hallo GrafW,
ich kann Dein Übel verstehen! Wenn Du magst dann kannst Du Dir mal hier in diesem Faden Wissen wir wirklich alles über Hartz IV? die Beiträge von mir durchlesen. Du findest dort recht gut formulierte Beschwerdeschreiben die Du bequem an Deine Anforderungen und Wünsche anpassen kannst. Es sind dabei auch Dateiverweise zu Dateien mit Hilfe derer Du dann einen Angestellteninformationsdatenträger erstellen kannst. Auch eine Beschreibung der in den Paketen enthaltenen Daten kannst Du finden. Wenn Du meinst dass es Dir was bringt dann versuchs mal. In jedem Falle erzeugst Du Aufwand der auch Kostenaufwändig ist. Arbeitszeit, Kopierpapier, Toner, und nicht zu letzt auch Porto. Dat muß alles erst ma bezahlt werden, wenn Du verstehst worauf ich hinaus will. Und mit Freunden, so hab ich gehört, macht das Spiel gleich doppelt Spass. Also halt Dich wacker, ich kann solch ein ungerechtes Ausbeuterpack auch nicht leiden. Und ich habe meine Gründe. Denn Durch Personaloutsourching werden Große Firmen flexibler und konkurrenzfähiger den kleinen Betrieben gegenüber, was mit anderen Worten heißt das die kleinen über kurz oder lang wie die "Tante-Emma-Läden" kaputt gehen werden. Desweiteren bezahlt die Unternehmung an die so genannte "Personalleasingunternehmung" in aller Regel einen höheren Stundenlohn als die Unternehmung an sich ihren Angestellten, in der Masse, bereit zu zahlen ist. Dies wird möglich auf Grund der sich ergebenden Vorteile unter anderem aus der Möglichkeit der kurzfristigen Personal- und Auftragskalkulationsmöglichkeit. Man gewinnt daduch in einer hoch organisierten Unternehmung Freiheit was Personalbindung angeht und bleibt flexibel. Da große Unternehmungen auch verpflichtet sind einen Betriebsrat zu halten, ist auch hier die Leiharbeit günstig, da die Leiharbeiter keinen bedeutenden Einfluss auf den Betriebsrat haben. Mitglieder des Betriebsrates sind nur die eigenen Angestellten oder Arbeiter. Dies und mehr führt zu der gewünschten Kapazitätskontrolle und -begrenzung ohne an Kündigungsfristen und weitere von der Festanstellung abhängige Parameter zu denken. So schafft man dann die Unbeweglichkeit eines hohen Organisationsgrades in Flexibilität zu verwandelt wie sie bei dem Organisationsgrad der Disposition üblich ist. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, zumal viele Unternehmungen eigene Finanzierungsgesellschaften haben über die sie noch Zinsgewinne einstreichen können, was die Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich steigert. Da kurzfristige Auftragsausfälle, oder andere Vorfälle die den Gewinn des eigentlichen Geschäftsbetriebes mindern, dann über die Zinseinnahmen aus vorherigen Finanzierungsgeschäften abgefangen werden können. Ich könnte hier noch mehr schreiben aber ich lass dat ma an diese Stelle ... Alles gute jedenfalls für Dich, in Deinem Anliegen frei von Ausbeutung anständig zu leben. Und viel Erfolg falls Du es mal mit den empfohlenen Schreiben versuchen willst. Gruß Jan2 |
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Aus der Vereinbarung mit dem Träger:
Der Teilnehmer verpflichtet sich zudem, über alle im Rahmen seiner/ihrer Tätigkeit bekannt gewordenen betrieblichen Angelegenheiten Stillschweigen zu bewahren. Was soll das konkret heißen ? Soll man etwa nicht einmal öffentlich sagen/schreiben dürfen was für einen Mist man machen muß grob gesagt ? Kann man solche Vereinbarungen auch ändern, wenn einem bestimmte Regelungen nicht passen ? Ich meine wegen Vertragsfreiheit sollte so etwas doch möglich sein oder. Geändert von GrafW (02.12.2009 um 21:28 Uhr) |
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