#31 (permalink)  
Alt 01.12.2009, 22:19
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.......

bilder passieren unsere bewustseinschranke viel besser als worte um ins unterbewusstein zu gelangen.
was man sieht ist wahr. wir haben von natur aus keine beschränkung gegen das sehen.
was man sah war da, war wahr. die verarbeitung erfolgt unbewusst.
die mit den bildern durch süffisante moderatorenstimmen mit musikuntermalung (musik = stimmung) ins unterbewusstsein gebrachten verknüfungen bemerkt man nur, wenn überhaupt, durch angestrengtes, bewusstes auseinandernehmen und bewerten der gesamtinformation.
also bild und musik und sprache.
aber selbst dabei wird man noch programmiert.
stimmlage, wortwahl, wortfluss, alles ist psychaktiv designed.
reisserische ansagen, verhaltene aussagen, drohend unterschwellig, wie auch immer - alles dient einem jeweiligen zweck: eine verknüpfung zu erzeugen.

eine verknüfung zu einem gefühl, zu einer emotion.

..........

Dagegen gibt es ein einfaches Mittel:

mehr lesen, weniger Fernsehen

abstrakteres beeinflusst weniger
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  #32 (permalink)  
Alt 01.12.2009, 23:38
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Zitat:
Zitat von Querine Beitrag anzeigen
Dagegen gibt es ein einfaches Mittel:

mehr lesen, weniger Fernsehen

abstrakteres beeinflusst weniger
Noch ein Lichtblick: Querine!

Ja, lesen statt TV ist ein guter Tipp, wobei man auch zum Lesen genügend Trash im Angebot findet, aber ich weiß, was Du meinst.
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  #33 (permalink)  
Alt 02.12.2009, 07:34
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Nicht zu verachten sind Wortneuschöpfungen, wie z.B. "Klimaleugner" als bewusste erzeugung einer Assoziation zu "Holocaustleugner"

Beliebt war auch die Wortschöpfung "Robuste Friedenseinsätze" für Angriffskriege. Hab ich allerdings schon länger nicht mehr gehört.

Dann die ganzen Kampfbegriffe mit denen versucht wird einer Mehrheit den Willen einer Minderheit aufzuzwingen - z.B. Toleranz, einer der leidgeprüftesten Begriffe derzeit.

Nicht zu verachten sind auch Umkehrungen, bei denen das Problem einer Minderheit einfach der Mehrheit angehängt wird. Man spricht z.B. von Homophobie. Als ob die Mehrheit was dafür kann, dass halt die meisten auf einen gegengeschlechtlichen Partner abfahren, und das auch noch für "normal" hält. Was hat das mit Phobie zu tun?

Oder integrationsunwillige Ausländer mit ihren sozialen Probs bei ihrer Eingliederung. Dieses Problem wird über Rassismus und Ausländerfeindlichkeit einfach der ansässigen Mehrheit angehängt, anstatt es dort zu lösen, wo es entsteht. Oft wird auch gleich die Brücke zum Antisemitismus dabei geschlagen.

Dann "Diskriminierung" im Doppelpack mit dem Begriff "Gleichberechtigung". Sind die Geschlechterollen tatsächlich das Ergebnis einer "Diskriminierung", oder dienten sie eine Zeit lang einfach nur einem bestmöglichen Anpassungsmechanismus an Umwelterfordernisse.
Sind Ungleichbehandlungen tatsächlich IMMER automatisch Diskriminierungen, oder dienen sie der Aufrechterhaltung eines bestehenden Gleichgewichtes.

Das sind meiner Meinung nach die Programmierungen von denen wir uns wieder befreien sollten. Es gäbe noch viele solcher modernen Worthülsen zu nennen, die gerne von intellektuellen Kreisen wie Keulen gegen jegliches aufkommen einer vernünftigen Argumentation geschwungen werden.

Ach ja Synästhesie, wat is das und passt das überhaupt hier rein? Egal!
__________________
Dass es Unternehmen und Organisationen gibt,
die für ein bestimmtes System relevant sind,
heißt doch deswegen noch lange nicht,
dass das System selbst relevant ist.

Geändert von bono (02.12.2009 um 07:38 Uhr)
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  #34 (permalink)  
Alt 02.12.2009, 08:18
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Danke, bono!

Und von wegen "Friedenseinsätze": Obama will weitere 30.000 US-Soldaten nach Afghanistan schicken.

So allmählich platzt die Illusionsblase vom Friedensengel Obama...

Schönen Tag noch!

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