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Alt 21.03.2009, 00:00
Benutzerbild von elfhelm
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Standard General Armistead`s Rede vor Gettysburg

General Lewis Armistead war ein äusserst schweigsamer Mann. Still und in sich zurückgezogen. Er liebte klassische Musik. Verehrte Goethe und Shakespear und war ein grosser Bewunderer von Friedrich dem Grossen.
Kaum Jemand hatte ihn jemals lachen gesehen und nur ganz selten äusserte er sich tz Themen die nicht über den reinen Dienstbetrieb gingen.
Die Sezession der Südstaaten war eines der wenigen Themen die ihn in Erregung versetzen konnten und er sein Schweigen brach.
In einem Gespräch einem Mr. Lowley, einem Korrespondenten der London Times äusserte sich der General wie folgt:

In diesem Krieg geht es nicht um die Beibehaltung der Institution der Sklaverei durch uns noch um die vom Norden so lautstark proklamierte „Erhaltung der Union“ durch die Yankees. Es geht in diesem Krieg letztlich darum, wessen Art auf lange Sicht die Geschicke dieses Kontinents bestimmen wird und wessen für immer weichen muss!
Kurzfristig gesehen geht es dabei für einige Herren im Norden auch noch um deren materielle Befriedigung, auf unsere Kosten. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht, auch das des Krieges. Für die Leute ist die Sklavenfrage doch kein Grund, sondern sie benutzen die Frage nur als Vorwand um ihre primitiven machtpolitischen und materiellen Gelüste zu befriedigen. Von uns würde sich für die Beibehaltung der Sklaverei niemand die Hand erheben, aber gegen diesen bedingungslosen Macht- wie Herrschaftsanspruch der Yankees, gegen den kämpfen wir.
Jeder bei uns im Süden weiss, dass die Institution der Sklaverei unser grösstes Problem ist und dass sie nicht Beibehalten werden kann, jedenfalls nicht auf Dauer. Aber dieses Problem ist nicht das der Yankees und wir werden es auch alleine lösen und zwar mit Sicherheit besser und menschenfreundlicher als das je ein Präsident in Washington tun könnte, wenn man uns nur lassen würde.
Würden die jetzt ach so Humanität heuchelnden Yankees bei ihrem Problem den Indianern nur halb so viel Humanität walten lassen wie sie es mit unseren Sklaven tun, so müssten viele dieser bedauernswerten Geschöpfe nicht unter ihren Säbeln und Bajonetten geradezu tierisch verenden. Aber dies ist wie bereits erwähnt, nicht die Frage, wie auch nicht der Grund für diesen Krieg.
Die Yankees wollen unsere Welt für immer zerstören, weil sie nicht in ihre Welt passt. Sie wollen uns ihre Art zu Leben aufzwingen. Letztlich wollen sie unsere Seelen töten und durch ihre Spekulanten- und Krämerseelen ersetzen. Hinter der Phrase der „Erhaltung der Union“ verbirgt sich doch in Wahrheit nur ihr Ziel der Auslöschung des „alten Südens“ als eigenständige Welt, so wie die Verunionisierung unserer Seelen und Herzen, was einer Veryankeesierung gleichkommt. Daum, und nur aus diesem Grunde war die Sezession unbedingt erforderlich und notwendig. Wir mussten sie einfach vollziehen, um als „Süden“ in unserer Art überleben zu können.
Die anstehenden Probleme zwischen den beiden Blöcken gegenseitiger Anschuldigungen und Mentalitäten könnten freilich auch friedlich gelöst werden. Aber genau das wollen die Yankees ja nicht, weil sie dies ihrem waren Ziel nicht näher bringen würde. Der Norden will den Krieg um jeden Preis, also bleibt uns nichts anderes übrig als zu kämpfen!
Sollten wir diesen Kampf nicht gewinnen, woran ich nicht glauben und woran ich nicht denken möchte, dann wird uns der Norden mit seinem schleichenden Gift überziehen, er wird uns seine Art zu leben aufzwingen und unsere Enkel und Urenkel werden keine „Südstaatler“ in unserem Sinne mehr sein, sondern Yankees.
Darum müssen wir einfach siegen und darum kämpfen wir auch mit letzter Hingabe. Aber „die Gefahr aus dem Noren“ besteht ja nicht nur für uns, sie besteht auch für die übrige Menschheit, denn dieser Moloch, dieser Geist, bedroht ja nicht nur uns. Sollte es ihm gelingen uns niederzuwerfen, so wird er in seiner anmassenden und unersättlichen Gefrässigkeit irgendwann in Zukunft die ganze Menschheit bedrohen!
Darum ist unser Kampf, den wir jetzt ausfechten müssen, nicht nur ein Kampf um unser Sein oder Nichtsein, er ist letztlich ein Kampf um eine gesicherte und menschenwürdige Zukunft der ganzen Erde.

Übersetzungsquelle: Wilfrid Ott/ der zerbrochene Traum/ Verlag IDEA


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  #2 (permalink)  
Alt 21.03.2009, 17:43
gfr gfr ist offline
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Zitat:
Zitat von elfhelm Beitrag anzeigen
Bemerkenswert weitsichtig oder?
na ich weiss nicht.... Die Anderen sind immer böööööse..
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  #3 (permalink)  
Alt 22.03.2009, 18:14
Benutzerbild von elfhelm
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Dan gehst Du also von der annahme aus, dass die USA einfach aus reinem Zufall auf der ganzen Welt Stützpunkte errichtet hat und die Regierungen und die Wirtschaft der jeweiligen Länder aus reiner belanglosikeit kontroliert?
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  #4 (permalink)  
Alt 23.03.2009, 03:08
JyD JyD ist offline
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Lächeln

Ich muss dir danken Elfhelm, ich wusste schon immer das es schwachsinn ist was in den Geschichtsbüchern über den Bürgerkriegt in den USA (CSA) steht und das es sicher nicht Krieg gab wegen den Sklaven.Danke das du mich in der hinsicht erleuchtet hast

ach und gfr an dich gerichtet: Es gibt keine guten oder bösen Menschen,nur verschiedene Meinungen vom dem was richtig ist,doch es folgen gute oder böse Taten! [S.Burkhardt]


mfg

JyD
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  #5 (permalink)  
Alt 23.03.2009, 23:50
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In der Tat elfhelm. Sehr beeindruckend. Wenn man bedenkt wann das war. Die erste wirklich international tätige Rothschild-Generation "schied" nur 10 Jahre zuvor "aus dem Amt". Die waren dort zu dieser Zeit mehr oder weniger nur durch Geldflüsse präsent und ihr Wirken bereits berüchtigt.
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  #6 (permalink)  
Alt 26.03.2009, 16:30
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Hier noch nachgereicht die Meinung von Ron Paul:
YouTube - Ron Paul Speaks Out About Lincoln And The War For Southern Independence
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  #7 (permalink)  
Alt 09.07.2009, 16:44
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Ich hab vor einiger Zeit gelesen (aber fragt mich nicht mehr wo), dass die Sklaverei sogar der Punkt war, bei dem Lincoln sofort Zugeständnisse an den Süden gemacht hätte. Später, also im Verlauf des Krieges, wurde es dann der zentrale Punkt warum der "gute" Norden den "bösen" Süden bekämpfen musste. Und heute ist es natürlich nicht mehr politisch korrekt, etwas Anderes anzunehmen.
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