Zurück in die Zukunft und 9/11

GESCHRIEBEN VON CHRISTIAN KÖHLERT

Bevor ich auf den 11. September 2001 und seine Verbindung zum Hollywood-Klassiker „Zurück in die Zukunft“ eingehen möchte, sollte ich ein wenig ausholen, wie das Thema überhaupt eine gewisse Signifikanz für mich bekam. Den entsprechenden Youtube Film finden Sie weiter unten.

Meine erste Grundlektion in der Thematik von unterschwelligen Informationen in modernen Medien bekam ich nicht aus irgendwelchen Büchern über Mindcontrol und MK Ultra. Ganz im Gegenteil! Ich bekam sie in einem Kurs im Rahmen meines Designstudiums in Magdeburg. In einem dieser Kurse ging es um Medientechniken und dort wurden ich zu ersten Mal sensibilisiert, wie mit sehr subtilen Mitteln das Unterbewusstsein des Konsumenten angesprochen wird. Die Arbeit des Dozenten war für mich ein echter Augen-Öffner, denn seit dieser Zeit betrachtet ich speziell bewegte Bilder mit einer ganz neuen Wahrnehmung.

Die Technik der unterschwelligen Botschaften, respektive der subliminalen Informationen, ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Die moderne Werbeindustrie war wohl die erste Branche, welche begann diese Methode in der Filmtechnik zu perfektionieren. Doch große Regisseure wie Stanley Kubrick setzten bald darauf ganz neue Maßstäbe.

Grundsätzlich geht es bei den unterschwelligen Botschaften darum, neben der offensichtlichen Handlungsebene z.B. in einem Film oder einem Werbeclip eine andere subtile Information so einzuflechten, dass sie zunächst nicht vom Bewusstsein erfasst wird. Auch wenn diese subliminale Information unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt, so kann diese jedoch ganz klar vom Unterbewusstsein verstanden werden, wenn die richtigen Symbole benutzt werden. Es gibt dazu eine ganze Reihe klassischer Rezepte, wie man diesen Drahtseilakt vollzieht und dazu wurden auch unzählig Bücher geschrieben. Daher will ich hier nicht genauer auf die Techniken eingehen.

Subliminale Programmierung / Beeinflussung

Dieser Youtube Clip zeigt nur die Spitze des Eisbergs

Der entscheiden Punkt ist der, dass das Unterbewusstsein des Konsumenten mit einer Idee oder einem Konzept gefüttert werden kann, dessen sich der Rezipient nur bedingt bewusst wird. Diese Information ist aber prinzipiell in der Lage, mit dem Individuum massiv in Resonanz zu gehen, um dann zeitversetzt die Barriere zum Tagesbewusstsein zu durchbrechen. Für den Konsumenten erscheint es, wie ein spontaner Akt aus sich selbst heraus und er hat mitunter nicht die Chance zu erkennen, dass die Emergenz seiner plötzlichen aufscheinenden Idee oder seiner neuen Meinung einem Produkt gegenüber, garnicht so willkürlich erfolgt ist, wie er glaubt.

Menschen, die sich dieser Manipulation bewusst geworden sind, erscheint diese Erkenntnis wie eine Offenbarung. So findet man viele gelungene Interpretationen, wo Medienexperten angefangen haben, bestimmte Filme und Werbungen nach diesen Prinzipien zu analysieren. Ein klassisches Beispiel ist dabei der Dokumentarfilm „Room 237“, in dem es um die Arbeit von Stanley Kubrick geht. „Room 237“ ist dabei eine Art Kompilation von Interpretationen diverser Kubrick-Fans und Forscher. Nicht alle Interpretationen sind für mich dabei nachvollziehbar oder gar unterhaltsam, aber grundsätzlich ist die Dokumentation ein klassisches Beispiel, wie man Filme tief in die unterschwelligen Ebene hinein analysieren kann.

Der Dokumentarfilm Room 237 und Standley Kubrick

Deutscher Trailer und Auszug aus der Apollo Analyse

Kommen wir nun zu einer Filminterpretation, die den 11. September 2001 mit Robert Zemeckie’s Klassiker „Zurück in die Zukunft“ in Verbindung bringt. Die Abhandlung von der ich sprechen möchte, wurde von einem Youtube User namens „barelyHuman11“ 2015 veröffentlich, aber bereits vor ihm gab es gute Fan-Interpretationen, welche die selben Muster erkannten. Jedoch war es jener Youtuber, der wirklich alle Details, die bereits vorher von anderen Individuen angesprochen wurden, in einen technisch wie ästhetisch anspruchsvollen 12-Minüter verpackte.

Wer diesen 12-Minüter gesehen und verstanden hat, sollte klar erkennen, das der 11. September unterschwellig in der gesamten Trilogie thematisiert wurde, obwohl der 3. und letzte Teil von „Zurück in die Zukunft“ mehr als 10 Jahre vor 9/11 in die Kinos kam. Natürlich kann man sich als Skeptiker noch einreden, dass es sich hierbei um Zufälle von epischen Ausmaßen handelt, aber das halte ich in dem Kontext für eine Form von kognitiver Dissonanz. In jedem Fall sollte die ersthafte Beschäftigung mit diesem Thema, jeden linear kausal-denkenden Materialisten vor eine gewisse Herausforderung stellen.

9/11 und Zurück in die Zukunft von BarelyHuman11

Volle Beitrag in Engisch auf Youtube

Die Verschwörungsgemeinde, die traditionell eine ganz andere Haltung zum 11. September hegt, wurde natürlich auch auf diese Zusammenhänge aufmerksam. So bildeten sich 2 Hauptströmungen heraus, wie dieses Phänomen im Gesamtkontext der 9/11 Verschwörung zu bewerten sei. Natürlich geht die Grundannahme immer davon aus, dass der 11. September eine Inszenierung höherer konspirativer Mächte war, um ein katalytisches Element zu etablieren, die Welt zu transformieren, Kriege loszubrechen und dabei noch jede Menge Kohle zu scheffeln – bzw. „umzuverteilen“.

Wie ich bereits in anderen Abhandlung auf dieser Seite angedeutet habe, ist die Truther-Bewegung keine homogene Masse und daher bräuchte es einen separaten Artikel, um grundsätzlich auf das Spektrum der 9/11 Verschwörungstheorien einzugehen, in die „Zurück in die Zukunft“ hineinspielt.

Ich für meinen Teil, sehe natürlich auch eine übergeordnete Intelligenz, die das ganze Orchester aus Massenmedien, Geheimdiensten, Militär- und Regierungsbütteln, Gnomen, Dunkel-Elfen und Echsenmenschen instrumentalisiert hat, um dieses Spektakel zu veranstalten. Es liegt mir fern hier in der Kürze eine Zusammenfassung zu geben, aber um den Drahtziehern einen Namen zu geben – nenne wir sie wie üblich die Illuminati! Ich kann an dieser Stelle nur wärmstens meine Artikel über diese Gruppe empfehlen und bitte verzeihen Sie mir meine laxe Art, diese Tragödie so emotionslos zu rekapitulieren, aber ich verspreche, dass ich darauf in einem separaten Artikel noch genauer eingehen werde, schon aus dem Grund heraus, weil der 11. September 2001 mein persönlicher „Wakeup Call“ war – wie für viele andere Menschen auch.

Also zurück zu den 2 Hauptströmungen, wie man die vermeintliche Ankündigung von 9/11 in den „Zurück in die Zukunft“ Filmen zu werten hätte: Ein Großteil ging davon aus, dass Robert Zemeckis entweder direktes Vorwissen über die Pläne für New York hatte, oder von den Tentakeln der Illuminati in der Hollywood-Gemeinde gezwungen/beauftragt wurde, die Symbole im Film gezielt zu implementieren.

Die Begründung, warum es den Hintergrundmächten darum ging, im Vorfeld eine subliminale Botschaft zu hinterlassen ist wiederum vielfältig. Die weniger fundierte Annahme lautet, dass es eine Art Machtdemonstration war, die genau das bewirken soll, was viele Truther dabei empfanden: Provokation.

Die Erklärung, welche ich für wesentlich bedeutender halte, bedarf allerdings eines umfangreichen Grundwissens über die Zusammenhänge von Bewusstsein und physischer Realität. Diese Begründung lautet „Predictive Programming“ oder auch subliminale Programmierung des kollektiven Bewusstseins. Die Grundannahme besteht darin, dass sich unsere physische Realität aus Gedankenmustern heraus manifestiert. Das gilt für das Individuum aber auch für das Bewusstsein des Kollektivs. Daher geht es bei der subliminalen Programmierung des Kollektivs darum, eine kritische Masse von Menschen unterschwellig mit einer Idee oder einem Konzept zu „impfen“ – z.B. durch Medieninhalte die möglichst viele Menschen erreichen.

Je mehr Menschen ein homogenes Muster bewusst oder unbewusst geistig verarbeiten, desto leichter ist es dieses Szenario in die physische Realität umzusetzen. Man redet hierbei auch von Resonanzeffekten oder auch „The Hundredth Monkey Effect“. Das mag recht abgefahren klingen, aber über diese Phänomene gibt es vielfältige und sehr beeindruckende Experimente, die beweisen bzw. Indizien dafür liefern, dass alle Bewusstseinseinheiten (respektive Menschen) in einer höherdimensionalen Struktur vernetzt sind. Die wissenschaftlichen Arbeiten von dem Biologen Rupert Sheldrake sind dabei wegweisend. Die physikalischen Grundlagen dazu finden wir in den Arbeiten von Burkard Heim und Emile Charon, um hier nur einige Hinweise zu geben.

Die 2. Hauptströmung, wie man die Zusammenhänge zwischen dem Film und den realen Ereignissen am 11. September 2001 verstehen kann, beinhaltet die Interpretation von „barelyhuman11“ im Grunde schon selbst. Demnach ist Zeit, wie wir sie wahrnehmen, aus einer höheren Dimension betrachtet, alles andere als linear. Zeit scheint eher eine Art fraktale Wiederkehr von Handlungsmustern und Inhalten zu sein.

Kollektiv einschneidende Ereignisse wie der 11. September scheinen auf Grund ihrer immensen medialen Verbreitung dabei ein sehr starke Signatur wellenartig in die Zeit auszustrahlen. Die Echos dieser emotionsgeladenen Tragödie laufen dabei in die Zukunft, sowie in die Vergangenheit zurück. Dieser Theorie nach wirkten diese Muster bereits in die Zeit zurück, als der erste Film der Trilogie von „Zurück in die Zukunft“ noch als Drehbuch entwickelt wurde. Die Macher dieser Filme „channelten“ quasi aus dem morphischen Feld zukünftige Ereignisse und bauten diese unbewusst in die Handlung ein. So zumindest lautet grob zusammengefasst die Interpretation von „barelyHuman11“.

Mittlerweile sind viele Blogger und Autoren auf dieses Video aufmerksam geworden. So bin ich nur ein Kommentator mehr in einer langen Reihe aus Analysten, die ihren Senf dazu geben. Ich möchte es an dieser Stelle dennoch nicht versäumen, meinen aktuellen Standpunkt dazu zu geben.

Angesichts der vielen qualitativ schwachen Videos, die da draußen im Netz kursieren, ist dieser kurze Film von „barelyHuman11“ wirklich eine erfreuliche Ausnahme zu dem Thema. Um hier auch mal ein typisches Negativbeispiel zu zeigen, möchte ich ein Video anführen, was oft in den den sozialen Medien geteilt wurde, aber welches dabei ästhetisch grenzwertig, inhaltlich völlig falsch und dabei noch reißerisch ist. Dieses Video behauptet dabei, dass die Serie „Die Simpsons“ die Kandidatur und bestimmte Schlüsselszenen von Donald Trump exakt vorausgesehen hätte. In der Tat gibt es bei den „Simpsons“ einige Auffälligkeiten in dem Kontext, aber nicht in diesem konkreten Fall. Leider stellt sich bei genauer Nachforschung heraus, dass diese Szenen aus einer Sonder-Folge stammen, die lange nach der Kandidatur produziert wurde. Leider wird durch solche „Zeitungsenten“ die ernsthafte Natur dieser Zeitphänomene verwässert, oder gar dem Spott preisgegeben. Man darf jetzt gerne darüber mutmaßen, ob diese Falschinformationen gezielt ins Netz gestellt worden, um ersthafte Forscher der Materie zu diskreditieren, oder ob es einfach nur Dummheit war.

Grundsätzlich jedoch empfinde ich dieses Thema als sehr spannend und ich tendiere aktuell dazu das Phänomen als ein Kombination aus „Predictive Programming“ und einer Zeitecho-Synchronizität zu verstehen. Man muss dazu in Betracht ziehen, dass die Intelligenz bzw. der „Group Soul Complex“ welcher hinter den Inszenierungen des 11. September steckt, eine Entität ist, welche über den Zeithorizont, wie wir ihn wahrnehmen, hinweg schauen kann. Wie in dem letzten Artikel über die Illuminati und dem „Hidden Hand Interview“ berichtet wurde, besteht die Theorie, dass diese Mächte im Hintergrund einem Kollektivbewusstsein folgen, welches weit außerhalb unserer im Alltagsbewusstsein bekannten Raum-Zeit Struktur agiert. Nach Burkard Heim würde das bedeuten, dass das Bewusstsein der Illuminati mindestens die dimensionalen Strukturen bis X8 nutzt – vielleicht sogar darüber hinaus. Anders ausgedrückt, handelt diese Entität über die Astralwelt hinaus aus der Kausal- oder Superkausal Ebene. Das mag sehr nach Science Fiction klingen, aber diese Einschätzung entspricht, den mir vorliegenden Daten und Erfahrungen. Ich kann an dieser Stelle auch nur mutmaßen.

Fazit bleibt, dass die Synchronizität zwischen 9/11 und dem Film „Zurück in die Zukunft“ uns einen interessanten Einblick in die nicht lineare Natur der Zeit gibt. Um so kurioser ist Tatsache, dass die Trilogie sich primär um die Idee dreht, wie man durch die Zeit reist und welche Implikationen das mit sich bringt. In den Filmen werden wissenschaftliche Prinzipien und Theorien angesprochen, die erst jetzt in den letzten Jahren ernsthaft diskutiert werden z.B. wenn es um die Existenz verschiedener paralleler Zeitlinien geht, wo die einzelnen Individuen quasi in einer Art Super-Position in alternativen Existenzen gleichzeitig existieren. Allein dieser Aspekt sollte uns viel Stoff zum Nachdenken liefern, wenn man darüber reflektiert, was das für uns ganz persönlich bedeuten kann. Sind wir vielleicht alle Zeitreisende – Zeitreisende zwischen verschieden alternativen Zeitlinien?

CHRISTIAN KÖHLERT

Chief-Editor Secret TV

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